Rumblr - App als Tinder für Schlägereien

Eine App, bei der es sich hoffentlich nur um einen Scherz handelt, will das Prinzip von Tinder nutzen, damit sich an Schlägereien interessierte Personen treffen können.

von Georg Wieselsberger,
10.11.2015 10:37 Uhr

Rumblr soll dabei helfen, Schlägereien auszumachen und ist - hoffentlich - nur als Satire gedacht.Rumblr soll dabei helfen, Schlägereien auszumachen und ist - hoffentlich - nur als Satire gedacht.

Rumblr ist eine App, die ähnlich wie eine Dating-App funktioniert, aber für Leute gedacht sein soll, die nach Schlägereien als Freizeitbeschäftigung suchen oder auch nur bei Faustkämpfen zwischen anderen Rumblr-Nutzern zusehen wollen. So zumindest die Beschreibung. Die App enthält ein Chat-Tool, mit dem sich die Teilnehmer durch Trash-Talk zu einem Kampf aufstacheln können, und auch eine Kartenfunktion, die anzeigt, wo Kämpfe ausgemacht wurden oder wo sich Rumblr-Nutzer aufhalten.

In den Profilen können die Nutzer ihr Alter, ihre Größe, ihr Gewicht, ihre Fähigkeiten und ihre gewonnenen und verlorenen Kämpfe angeben. Auch Filter sollen vorhanden sein, die beispielsweise dabei helfen, nur nach Faustkämpfen zwischen Männern, Frauenkämpfen oder sogar Massenschlägereien zu suchen. All das klingt nach einer Satire und vielleicht auch etwas nach einer Anspielung auf Fight Club, doch wie die New York Daily News meldet, meinen die Entwickler Rumblr anscheinend wirklich ernst. Sie hätten sogar schon erhebliche Investitionen aus Amerika erhalten und die App selbst sei bereits komplett fertiggestellt. Sogar Verhandlungen zur Veröffentlichung im Apple App Store sollen bereits laufen.

Laut dem Bericht haben sich auf der Webseite bislang tatsächlich mehr als 78.000 Personen für einen Beta-Zugang zu Rumblr registrieren lassen, wie aus einer E-Mail der Entwickler hervorgeht. In dieser E-Mail kündigen die Entwickler zusätzlich ein Gewinnspiel für Internetnutzer an, die bei Twitter über Rumblr berichten. Zu gewinnen gibt es angeblich zehn Paar Schlagringe aus Messing. Auch das ist wohl ein Hinweis darauf, dass es sich bei Rumblr um eine Satire handelt, die das recht oberflächliche Tinder-Prinzip auf einen anderen Bereich ausweitet.

Quelle: Rumblr, NY Daily News


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