Runaway: A Twist of Fate - Vielversprechendes Serienfinale angeschaut

Der Hamburger Publisher Crimson Cow zeigte auf der gamescom neue Szenen aus dem Adventure Runaway: A Twist of Fate. Und das, was wir sahen, hat uns ziemlich gut gefallen.

von Petra Schmitz,
24.08.2009 19:17 Uhr

Der Hamburger Publisher Crimson Cow zeigte auf der gamescom neue Szenen aus dem Adventure Runaway: A Twist of Fate. Und das, was wir sahen, hat uns ziemlich gut gefallen.
Nicht nur, dass sich der spanische Entwickler Pendulo Studios für das Serienfinale von der 4:3-Auflösung verabschiedet hat, man bietet jetzt auch Hilfsmittel wie die etablierte Hotspot-Anzeige und sogar ein Tipp-System, das Spielern helfen soll, die arg lange auf der Stelle treten. Dabei soll aber niemals die Lösung verraten werden.

In Runaway: A Twist of Fate treffen wir wieder auf die bekannten Helden Brian und Gina. Jedoch beginnt das Spiel mit Brians Beerdigung. Der junge Mann ist nämlich bei dem Ausbruchsversuch aus einer Nervenheilanstalt ums Leben gekommen. Dort hatte man ihn nach einem Mord in Verwahrung gegeben.

Dass am Ende natürlich wieder alles ganz anders ist und Brian bei Gott kein Mörder und vielleicht sogar gar nicht tot ist, können wir unter Selbstverständlichkeit abhaken. Wie und warum sich allerdings alles aufklärt, das müssen Sie schon selbst errätseln.

Und das wird einen verflixten Spaß machen, sollte sich das Rätseldesign, das wir in Auszügen sahen, übers ganze Adventure erstrecken. Mit Brian sind Sie große Teile von Runaway: A Twist of Fate in einer Art Rückblick auch in der Anstalt unterwegs und müssen dort den Ausbruch vorbereiten. Dazu gehört, dass Brian in einen stets abgeschlossenen Raum eindringen muss. Nur der große Marcello, ebenfalls ein Insasse und zudem ein extrem biegsamer Pantomime, kann da helfen. Doch Marcello hat seinerseits ein Problem. Die Anstaltsleitung hat ihm wohl seine Hosenträger weggenommen. Und ohne die geht bei Marcello offenbar gar nichts. Also muss Brian zunächst los und Hosenträger besorgen.

Was für ein Glück, dass sich im Aufenthaltsraum der Irrenanstalt zwei ähnlich gepolte ältere Herren rumtreiben. Mr. Hollister sitzt stets zwischen den beiden Teilen einer Tischtennisplatte eingekeilt und stellt sich vor, er würde ein Cabrio durch die Weiten der USA auf seine Lieblingsranch brausen. Nicht weit von Mr. Hollister steht Mr. Nice, der sich vorstellt, er wäre ein Anhalter. Auf einer Schiefertafel, die er in Händen hält, ist »Atlanta« zu lesen. Vor Mr. Nice ein Koffer, aus dem zwei wunderbare Gummibänder baumeln. Ideale Hosenträger! Doch jedes Mal, wenn sich Brian Mr. Nice nähert, schmeißt der voller Panik sein Schild zu Boden, schnappt sich den Koffer und umklammert ihn fest. Brians Aufgabe: Mr. Nice dazu bringen, seinen Koffer aus den Augen zu lassen.

Wie er das anstellt, verraten wir an dieser Stelle nicht, aber bald sieht man in einer herrlich schrägen Szene, wie Mr. Hollister über die Route 66 braust, dann einen Anhalter entdeckt, der zufällig genau dahin will, wohin er unterwegs ist.

Hollister stoppt den Wagen, lässt Mr. Nice einsteigen -- und Brian kann endlich an den Koffer ran, der jetzt auf der Rückbank des Wagens, also auf dem hinteren Teil der Tischtennisplatte liegt.

Wie gesagt: Sollte diese Kopfnuss stellvertretend für die anderen des Adventures stehen, dann können wir uns auf eine logische und trotzdem frische Rätselei freuen. Runaway: A Twist of Fate soll Ende des Jahres erscheinen.


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