Samsung Galaxy Note 7 - Alle US-Provider verteilen »Killer-Update«

Nachdem noch immer nicht alle Besitzer des Samsung Galaxy Note 7 ihr Smartphone zurückgegeben haben, will Samsung die Geräte per Zwangsupdate unbrauchbar machen.

von Georg Wieselsberger,
16.12.2016 07:31 Uhr

Samsung wrid das Galaxy Note 7 per Update unbrauchbar machen. Samsung wrid das Galaxy Note 7 per Update unbrauchbar machen.

Update: Inzwischen haben alle US-Provider zugesagt, dass »Killer-Update« für das Samsung Galaxy Note 7 zu verteilen. Auch Verizon hat seine Ansicht geändert, wird das Update aber nicht zum Stichtag 19. Dezember 2016 an seine Nutzer schicken. Damit die Kunden zumindest während der Weihnachtszeit im Notfall in der Lage sind, Familien oder Rettungsdienste zu kontaktieren, wartet Verizon damit bis zum 5. Januar 2017.

Trotzdem fordert Verizon seine Kunden auf, das Galaxy Note 7 nicht mehr zu verwenden, es umzutauschen und zurückzuschicken. Auch andere US-Provider werden das Update erst später verteilen. T-Mobile wartet bis zum 27. Dezember, AT&T bis zum 5. Januar und Sprint sogar bis zum 8. Januar 2017.

Quelle: Neowin

Originalmeldung: Obwohl inzwischen fast jeder, der sich für Smartphones interessiert, darüber informiert ein sollte, dass das Samsung Galaxy Note 7 unter Umständen überhitzen oder sogar explodieren kann, gibt es noch immer Besitzer, die ihr Gerät weiterhin verwenden. In den USA wurden laut Samsung zwar sehr viele Geräte zurückgegeben, aber noch immer befinden sich rund sieben Prozent der Smartphones in den Händen der Käufer und stellen damit eine potentielle Gefahr dar.

Update macht Aufladen unmöglich

Samsung wird daher mit den Providern der USA zusammenarbeiten und ab dem 19. Dezember 2016 ein Update veröffentlichen, dass ohne Zutun der Nutzer installiert wird. Nach dem Update ist es nicht mehr möglich, das Samsung Galaxy Note 7 aufzuladen. Die noch verwendeten Geräte werden damit innerhalb recht kurzer Zeit unbrauchbar und sind dann gleichzeitig aufgrund des leeren Akkus sicher. Allerdings sind nicht alle Provider mit diesem Schritt von Samsung einverstanden.

Verizon weigert sich

Verizon hat bereits angekündigt, das Update nicht zu verteilen, da damit ein neues Risiko für die Nutzer des Galaxy Note 7 entstehen würde. Ohne Ersatzgerät wären die Nutzer dann nicht mehr in der Lage, in Notfällen Kontakt mit der Familie oder Notruf-Stellen aufzunehmen. Ob auch andere Provider in den USA aus diesem Grund das kommende Update nicht verteilen werden, ist bislang nicht bekannt.

In Kanada wird Samsung ab heute per Update die Funktionen des Samsung Galaxy Note 7 einschränken und beispielsweise den maximalen Ladezustand des Akkus limitieren. Ab 15. Dezember wird dann kein Betrieb mehr mit kanadischen Providern mehr möglich sein. Bisher haben rund 90 Prozent der kanadischen Kunden ihr Gerät umgetauscht. Damit sind noch immer rund 2000 Geräte in Kanada aktiv.

Quelle: PC World


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