Samsung Galaxy Note 8 - Samsung startet Upgrade-Programm für Smartphones

Samsung hat das neue Smartphone Galaxy Note 8 und dazu passend auch ein Upgrade-Programm vorgestellt.

von Georg Wieselsberger,
25.08.2017 11:37 Uhr

Das Samsung Galaxy Note 8 besitzt einen großen 6,3-Zoll-Bildschirm. (Bildquelle: Samsung)Das Samsung Galaxy Note 8 besitzt einen großen 6,3-Zoll-Bildschirm. (Bildquelle: Samsung)

Update: Passend zur Vorstellung des Galaxy Note 8 hat Samsung auch in Deutschland sein Upgrade-Programm »Up« gestartet, bei dem Kunden einen Vertrag über zwei Jahre abschließen und alle 12 Monate ein neues, zum vorhandenen Smartphone vergleichbares Modell aus der Galaxy-Serie erhalten. Es handelt sich dabei um eine Art Mietkauf, bei dem monatliche Zahlungen fällig werden, die nach den 24 Monaten insgesamt den Kaufpreis für das Smartphone ergeben.

Da sich Samsung an der eigenen unverbindlichen Preisempfehlung orientiert und das Programm auch nur über Samsung abgeschlossen werden kann, ist ein Smartphone auf diese Weise wohl teurer als im Handel, muss dafür aber nicht auf einen Schlag bezahlt werden. Der eigentliche Vorteil ist aber, dass die Kunden auf Wunsch nach 12 Monaten beispielsweise auf ein Galaxy Note 9 umsteigen können, bis dahin aber nur den halben Preis für ihr vorheriges Smartphone bezahlt haben und dann ein neueres Gerät nutzen können.

Allerdings beginnen bei einem Wechsel dann auch die 24 Monate Vertragslaufzeit von vorn. Laut Caschys Blog kostet ein Samsung Galaxy Note 8 so 41,62 Euro pro Monat. Außerdem wird die Bonität der Kunden bei Abschluss geprüft und auch das nach 12 Monaten ausgetauschte Smartphone darf keine »exzessiven Schäden« aufweisen.

In Deutschland mit Exynos 8895

Nach den großen Problemen rund um die Akkus des Samsung Galaxy Note 7 hat der Hersteller nun den Nachfolger präsentiert, der ausführlicher getestet worden sein soll. Samsung setzt bei dem neuen Smartphone auch auf die inzwischen bewährte Basis des Samsung Galaxy S8 und vergrößert den Bildschirm selbst im Vergleich zum Galaxy S8 Plus um 0,1 Zoll auf nun 6,3 Zoll.

Das Display im 18,5:9-Format bietet die Auflösung von 2.960 x 1.440 Pixel, unterstützt HDR und lässt sich unter anderem mit dem mitgelieferten Stylus S-Pen bedienen. Der neue Stylus erkennt 4.096 Druckstufen und ist an der Spitze nur noch 0,7 Millimeter dick.

Das Innenleben entspricht den Erwartungen. Für den US-Markt setzt Samsung auf den Qualcomm Snapdragon 835, in Deutschland wird das Modell mit dem hauseigenen Exynos 8895 erhältlich sein. Die Grafik übernimmt der schnelle GPU-Kern Mali G71 MP20.

Der Arbeitsspeicher wurde im Vergleich zum Galaxy S8 um 50 Prozent von 4,0 GByte auf 6,0 GByte vergrößert, beim internen Speicher hat sich Samsung zumindest für den Markt hierzulande für 64 GByte entschieden. Eine Erweiterung mit microSD-Karte ist aber möglich.

Dual-Kamera mit zwei Bildstabilisatoren

Neu ist die rückseitige Dual-Kamera mit 2x 12 Megapixeln und zwei aufeinander abgestimmten optischen Bildstabilisatoren. Eine der beiden Kameras verfügt über einen optischen Zweifach-Zoom. Außerdem bietet Samsung Funktionen für Aufnahmen mit beiden Kameras oder mit Tiefenunschärfe im Hintergrund.

Der Fingerabdruck-Sensor an der Rückseite liegt neben dem Blitz der Kamera. Das Galaxy Note 8 ist 74,8 × 162,5 × 8,60 Millimeter groß und wiegt mit Stylus 195 Gramm.

Der Akku liegt mit einer Leistung von 3.300 mAh zwischen dem des Galaxy S8 und dem des Galaxy S8 Plus. Das LTE-Modem des Galaxy Note 8 unterstützt mit 1,0 Gbit/s beim Download und 150 Mbit/s beim Upload sehr hohe Geschwindigkeiten, die in Deutschland allerdings noch gar nicht angeboten werden. Als Betriebssystem ist Android 7 vorinstalliert.

Empfohlener Preis von 999 Euro

Das Samsung Galaxy Note 8 wird in den Farben Schwarz und Gold in Deutschland veröffentlicht, zu den weiteren Farben Blau und Grau gibt es keine Bestätigung. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Note 8 liegt bei den erwarteten 999 Euro.

Eine Dual-SIM-Version wird es zum gleichen Preis nur direkt bei Samsung geben. Vorbesteller erhalten in Deutschland (beziehungsweise Europa) bis zum 14. September 2017 eine Dex-Dockingstation, mit der der Anschluss des Smartphones an einen Monitor und weitere Geräte möglich ist.


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