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Samsung Gear VR - Porno als Motor?

Samsung kombiniert VR-Brille und Smartphone und bringt mit der Samsung Gear VR eine mobile Alternative zur Oculus Rift auf den Markt. Ob es sich damit in ähnlich beeindruckende virtuelle Welten abtauchen lässt, lesen Sie in unserem Praxis-Test.

von Jan Purrucker,
03.03.2015 17:30 Uhr

Anders als das Development Kit 2 der Oculus Rift kommt Samsungs Gear VR ohne PC und Kabel aus. Dafür lässt sich die VR-Brille (zumindest derzeit) nur mit dem Galaxy Note 4 nutzen. Anders als das Development Kit 2 der Oculus Rift kommt Samsungs Gear VR ohne PC und Kabel aus. Dafür lässt sich die VR-Brille (zumindest derzeit) nur mit dem Galaxy Note 4 nutzen.

Virtual Reality-Brillen wie Samsungs Gear VR sind schwer in Mode, zuletzt ist Valve gemeinsam mit HTC auf den VR-Zug aufgesprungen. Wirklich kaufen kann man allerdings kaum eine fertige Brille, von der Oculus Rift über Sonys Project Morpheus bis hin zu Microsofts Augmented Reality-Brille HoloLens existieren bislang größtenteils nur mehr oder weniger weit fortgeschrittene Prototypen. Anders verhält es sich mit Samsungs Gear VR im Test, die Brille kann seit kurzem jeder für 200 Euro kaufen – allerdings fehlt dann noch das als Display (und VR-Zuspieler) zwingend nötige Galaxy Note 4 (ca. 560 Euro), mit anderen Geräten funktioniert Gear VR (momentan zumindest) nicht. Wir haben die mobile VR-Lösung aus Gear VR und Galaxy Note 4 ausprobiert.

Entwickelt wurde die Gear VR von Samsung in Zusammenarbeit mit einem Team von Oculus VR, dessen technischer Leiter Entwicklerlegende John Carmack (Wolfenstein, Doom) war. Die Gear VR ist für mobile Geräte gedacht und benötigt daher anders als die Oculus Rift keinen PC, sondern nutzt das Samsung Galaxy Note 4 als Rechner und Display zugleich. Somit steht der Gear VR zwar erheblich weniger Rechenleistung zur Verfügung als etwa dem Development Kit 2 der Rift, dafür ist die Gear VR aber auch nicht an Kabel gebunden und lässt sich ohne zusätzliche Eingabegeräte über Kopfbewegungen und ein integriertes Touchpad bedienen. Im Vergleich zum Rift DK 2 und dessen (aus dem Galaxy Note 3 stammenden) Full-HD-Bildschirm verfügt die Gear VR mit 2560x1440 Pixel (1280x1440 pro Auge) außerdem über eine höhere Auflösung, wobei die Bildwiederholrate des OLED-Displays mit 60 Hz geringer als beim Oculus Rift DK2 mit 75 Hz ausfällt.

Samsung Gear VR - Virtual-Reality-Headset für das Galaxy Note 4 ansehen

Technische Daten

Samsung Gear VR

Oculus Rift DK2

Sony Project Morpheus

Hersteller

Samsung und Oculus VR

Oculus VR

Sony

Display

Galaxy Note 4; 5,7 Zoll; Super AMOLED

Galaxy Note 3; 5,7 Zoll; Super AMOLED

5 Zoll; LCD

Auflösung

2560x1440 (1280x1440 pro Auge)

1920x1080 (960x1080 pro Auge)

1920x1080 (960x1080 pro Auge)

Bildwiederholrate

60 Hz

75 Hz

60 Hz

Plattform

Smartphone (Galaxy Note 4)

PC

PlayStation 4; PlayStation Vita

Gewicht

379 g + 176 g (Note 4)

440 g

noch nicht bekannt

Extras

Touchpad

Positionstracking

Kopfhörer

Preis (ca.)

200 Euro + 560 Euro (Note 4)

350 Euro

noch nicht bekannt

Ausstattung

Ohne das Galaxy Note 4 fällt die Samsung Gear VR mit 379 Gramm noch vergleichsweise leicht aus, mit Smartphone steigt das Gewicht auf 555 Gramm. Ohne das Galaxy Note 4 fällt die Samsung Gear VR mit 379 Gramm noch vergleichsweise leicht aus, mit Smartphone steigt das Gewicht auf 555 Gramm.

Grundvoraussetzung, um die 200 Euro teure Samsung Gear VR derzeit nutzen zu können, ist ein Samsung Galaxy Note 4. Die aktuelle Version der VR-Brille funktioniert nur mit diesem Smartphone, allerdings hat Samsung auf dem MWC bereits eine weitere Gear VR-Version für das kommende Samsung Galaxy S6 angekündigt. Zusammen mit dem zum Testzeitpunkt rund 560 Euro teuren Samsung Galaxy Note 4 kostet Samsungs virtuelle Realität also momentan fast 800 Euro.

Die Gear VR selbst kommt in einer stabilen und praktischen Box aus Kunststoff, wie man sie auch von teuren Headsets her kennt. Außerdem liegt der Brille noch ein Putztuch und eine 16 GByte große Micro-SD-Speicherkarte inklusive Adapter bei. Daneben bietet Samsung für 30 Euro auch ein eigenes Bluetooth-Gamepad an. Damit lassen sich einige Spiele für die Gear VR deutlich besser steuern als mit dem integrierten Touchpad, Bluetooth-Gamepads anderer Hersteller funktionieren ebenfalls mit dem Galaxy Note 4.

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