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Sapphire Radeon R9 380X Nitro - Leise und schnelle Full-HD-Karte

Sapphire nimmt die Radeon R9 380X in das Nitro-Programm auf. Neben einem attraktiven Preis hat die Grafikkarte eine semipassive Kühlung und eine werksseitige Übertaktung zu bieten. So kann sie es ohne Probleme mit der Geforce GTX 960 aufnehmen.

von Jan Purrucker,
23.12.2015 12:42 Uhr

Die beiden Lüfter der Sapphire Radeon R9 380X Nitro stehen im Windows-Betrieb still und bleiben auch beim Spielen leise – dafür heizt sich die Grafikeinheit stärker auf. Die beiden Lüfter der Sapphire Radeon R9 380X Nitro stehen im Windows-Betrieb still und bleiben auch beim Spielen leise – dafür heizt sich die Grafikeinheit stärker auf.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft brachte AMD eine neue Grafikkarte im mittleren Preissegment – als Exklusivpartner darf Sapphire da natürlich nicht fehlen. Die Sapphire Radeon R9 380X Nitro verfügt über die typischen Nitro-Features und bleibt im Leerlauf komplett geräuschlos. Erst wenn die Antigua-XT-Grafikeinheit wirklich Leistung bringen muss, laufen die beiden Lüfter an. Sapphire gehörte zu den ersten Herstellern, die ihre Grafikkarten mit einer solchen semipassive Kühlung ausstatteten – mittlerweile ist die Technik relativ weit verbreitet.

Neben der ausgeklügelten Lüftersteuerung wartet die Sapphire Radeon R9 380X Nitro, ähnlich wie die XFX Radeon R9 380X DD (1.030/5.800 MHz) mit ab Werk erhöhten Taktraten auf. Gegenüber den AMDs Referenzangaben für die Radeon R9 380X (1.000 MHz) steigt der GPU-Frequenz auf 1.040 MHz und der effektive Takt des 4,0 GByte großen GDDR5-Videospeichers von 5.700 MHz auf 6.000 MHz. Zusammen mit dem 256 bit breiten Interface kommt die Sapphire Radeon R9 380X Nitro somit auf eine Bandbreite von 192,0 GByte/s (Berechnung: 6.000x256/8).

Als Grafikeinheit kommt die mit der Radeon R9 285 eingeführte Tonga-GPU zum Einsatz. Allerdings wurde die bereits für die Radeon R9 380 in »Antigua (-Pro)« umgetauft und verfügt bei der R9 380X als XT-Variante über mehr Shader- (2.048 statt 1.792) und Textureinheiten (128 statt 112).

Tonga/Antigua basiert auf der GCN- (Graphics Core Next) Archtiektur 1.2 und unterstützt somit anders als die Radeon R9 280X (GCN 1.0) sowohl die brückenlose Crossfire-Schnittstelle »XDMA« als auch AMDs Freesync-Technologie. Außerdem wurde die Effizienz des Speichers durch die Implementierung von Farbkompression (Delta Color Compression) verbessert. Auch die Tessellation-Performance und die Energieeffizienz profitieren von der aktuelleren Grafikeinheit und der Mikroarchitektur.

Technische Daten

Sapphire R9 380X Nitro

XFX R9 380X DD

AMD R9 380

AMD R9 280X

Grafikchip

Antigua XT

Antigua XT

Antigua Pro

Tahiti

Fertigungsprozess

28 nm

28 nm

28 nm

28 nm

Chip-Takt

1.040 MHz

1.030 MHz

ab 970 MHz

ab 1.000 MHz

Shader-Einheiten

2.048

2.048

1.792

2.048

Textureinheiten

128

128

112

128

ROP-Einheiten

32

32

32

32

Videospeicher

4,0 GByte

4,0 GByte

2,0/4,0 GByte

3,0 GByte

Speichertakt (effektiv)

6,0 GHz

5,8 GHz

5,5/5,7 GHz

6,0 GHz

Speicherinterface

256-bit

256-bit

256-bit

384-bit

Speicherbandbreite

192,0 GByte

185,6 GByte/s

182,4 GByte/s

288,0 GByte/s

TDP

220 Watt

220 Watt

190 Watt

250 Watt

Freesync

ja

ja

ja

Nein

Preis

Testsystem

Herzstück unseres Testsystems bildet der Intel Core i7 4770K, den wir auf 4,5 GHz übertaktet haben. Die vier Kerne samt Hyper-Threading und der hohe Takt sorgen dafür, dass der Prozessor nicht zum Flaschenhals wird und die Sapphire Radeon R9 380X Nitro stets ihr volles Leistungspotenzial ausschöpfen kann. Die Speicherbänke des MSI Z87-GD65 Gaming Mainboards sind mit 16,0 GByte DDR3-1600 Arbeitsspeicher bestückt. Als Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz, das auf einer 256 GByte großen Plextor M6e PCI-Express-SSD Platz findet.

Die Grafikkarte muss sich in sechs DX11-Spielen beweisen (Anno 2205, Battlefield 4, Crysis 3,Mittelerde: Mordors Schatten, Metro: Last Light und The Witcher 3). Alle genannten Titel testen wir mit maximalen Details in den Auflösungen 1920x1.080 und 2560x1.440. Bei den Benchmarks loten wir die Leistung mit (vierfacher) Kantenglättung sowie sechzehnfacher, anisotroper Filterung aus und nehmen den Mittelwert aus jeweils drei Messungen.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, während der Temperatur-Wert auf den Angaben von MSI Afterburner beruht. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert. Ohne Grafikkarte und bei deaktivierten CPU- und Netzteil-Lüftern beträgt der Lautstärkepegel 38,0 Dezibel (dBA).

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