Sapphire R9 290X Vapor-X - Version mit 8 GByte RAM auf der CeBIT (Update)

Sapphire arbeitet daran, eine Radeon R9 290X mit gleich 8 GByte Videospeicher auf den Markt zu bringen.

von Georg Wieselsberger,
11.03.2014 10:39 Uhr

Die Sapphire R9 290X Vapor-X kommt mit einem schwarz-blauen Kühler und ist auf der CeBIT zu sehen.Die Sapphire R9 290X Vapor-X kommt mit einem schwarz-blauen Kühler und ist auf der CeBIT zu sehen.

Update: Auf der CeBIT hat Sapphire die Radeon R9 290X Vapor-X dabei, macht allerdings noch keine genauen Angaben zu den Taktraten der Grafikkarte. Eine Besonderheit des neuen Modells ist die Lüftersteuerung, die die Grafikkarte bei geringer Last sehr leise machen soll. Die Grafikkarte deaktiviert dabei die beiden äußeren Lüfter und nutzt nur noch den Lüfter in der Mitte, um vor allem die GPU zu kühlen.

Wird dann eine bestimmte Temperatur überschritten, werden auch die inaktiven Lüfter wieder in Betrieb genommen. Diese Funktion soll sich aber auch deaktivieren lassen. Neben der Radeon R9 290X mit dem Vapor-X-Kühler wird es wohl auch eine Radeon 29 280X geben. Wann genau die neuen Sapphire-Grafikkarten auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt.

Originalmeldung: Sapphire bietet bereits jetzt eigene Versionen der neuen AMD-Radeon-R9-Serie an, beispielsweise die Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC und die Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC. In beiden Fällen handelt es sich um übertaktete Versionen mit einem leistungsfähigen und trotzdem leisen Kühler. Wie Videocardz meldet, plant der Hersteller nun aber auch eine noch größere Version der Radeon R9 290X. Die Sapphire R9 290X Vapor-X besitzt einen in schwarz und leuchtenden Blau gehaltenen Kühler der Vapor-X-Serie und besitzt laut der Angabe auf der Verpackung gleich 8 GByte GDDR5-Videospeicher.

Das Referenzmodell der Radeon R9 290X sieht nur 4 GByte Speicher vor. Mit 8 GByte würde das Modell von Sapphire auch die Nvidia Geforce GTX Titan Black mit ihren 6 GByte übertreffen. Sinn dürfte eine Grafikkarte mit so viel Speicher vor allem bei Systemen mit mehreren Monitoren und sehr hohen Auflösungen haben. Auch Downsampling könnte von derart viel Speicher profitieren. Da sich vermutlich nun auch auf der Rückseite der Platine Speicherchips befinden, sorgt dort auch eine Backplate nicht nur für Stabilität, sondern auch für Kühlung.

Der fehlende AMD-Schriftzug über der Steckleiste deutet außerdem auf eine überarbeitete Platine hin. An den Ausgängen hat Sapphire keine Veränderungen vorgenommen. Zu den weiteren technischen Daten, zum angedachten Preis oder zum Veröffentlichungstermin der neuen Sapphire-Grafikkarte gibt es aber noch keine Angaben.

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