Saw: The Game - Konami übernimmt; Positive Konami-Geschäftszahlen

Von Silent Hill zu The Saw: Konami möchte mehr Horror in Programm haben.

von Christian Merkel,
06.02.2009 12:05 Uhr

Die Videospielumsetzung der Saw-Kinofilmreihe lebt weiter. Wie das Branchenmagazin Variety unter Berufung auf interne Quellen schreibt, habe jetzt der Spielehersteller Konami (Pro Evolution Soccer) die Rechte von der Filmfirma Lionsgate gekauft. Die Neuverteilung ist möglich, da die Rechteinhaber Brash Entertainment pleite gegangen sind und dadurch der Vertrag nicht erfüllt werden konnte. Laut Variety hat sich Konami auch den fast fertigen Programmcode des Saw-Spiels gesichert. Der neue Termin für den Titel ist jetzt Herbst 2009. Gleichzeitig soll auch der mittlerweile sechste Saw-Film in den amerikanischen Kinos anlaufen. Als Brash Entertainment noch für den Titel verantwortlich war, sollte es für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. Laut Variety sind die Saw-Rechte nicht nur für ein Spiel ausgelegt, es soll vielmehr eine große Reihe entstehen, falls dem Erstling Erfolg beschert ist.

Geld für neue Projekte ist bei Konami anscheinend mehr als genug da. Der Hersteller hat heute seine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht: Demnach lagen der Umsatz und der Gewinn für die am 31. Dezember 2008 endenden neun Monate bei 234,011 Mrd. Yen (105,1% des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr, ca. zwei Mrd. Euro) beziehungsweise 34,712 Mrd. Yen (125,7% im Vergleich zur Vorjahres-Periode – etwa 300 Millionen Euro). Die Rentabilität ist also gerade bestens.

Der Erfolg kommt übrigens weitgehend durch zwei Titel: Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots und Pro Evolution Soccer. Metal Gear Solid 4 verkaufte sich 4,5 Millionen Stück mal. Im gleichen Zeitraum gingen 7,41 Millionen Fußballspiele von Konami über den Ladentisch. Insgesamt verkaufte Konami weltweit in dieser Zeit 22,35 Millionen Spiele und andere Produkte.


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