Schweiz - Jugendmedienschutz-Maßnahmen sollen erweitert werden

Die Schweiz möchte ihren Jugendschutz im Medienbereich anpassen und hat deswegen drei Forschungsprojekte in Auftrag gegeben: Eine Überprüfung der eigenen Maßnahmen auf Kantonsebene, die Aktivitäten der Computerspielbranche selbst und einen Vergleich mit dem Ausland.

von Christian Weigel,
11.01.2013 10:37 Uhr

Die Schweiz hat gerade drei Studien in Auftrag gegeben, um zu überprüfen, ob der Jugendschutz im Bereich Internet und Computerspiele ausreichend ist.Die Schweiz hat gerade drei Studien in Auftrag gegeben, um zu überprüfen, ob der Jugendschutz im Bereich Internet und Computerspiele ausreichend ist.

Wie die Neue Züricher Zeitung meldet, prüft die Schweizer Bundesregierung derzeit, ob die Regelungen zum Jugendmedienschutz im Bereich Unterhaltungsmedien, die zur Zeit in den Kantonen selbst durchgesetzt werden, adäquat sind. Darunter fallen auch Computer- und Videospiele.

Bei Kinofilmen greift eine ähnliche Regelung seit dem 1. Januar 2013; ob bei Unterhaltungsmedien auch eine übergeordnete Kompetzenz der Bundesregierung nötig ist, soll jetzt mit drei in Auftrag gegebenen Studien erfasst werden.

  • Die erste Studie soll sich damit befassen, ob die Aktivitäten der einzelnen Kantone in Sachen Jugendschutz und Unterhaltungsmedien ausreichend sind. Zudem soll untersucht werden, ob die verdeckte Internet-Ermittlung der Polizei (zum Beispiel beim Chatroom-Monitoring) Ergebnisse einbringt.
  • Studie Nummer zwei soll die Selbstregulierungsmechanismen der Computerspiel- und Medienbranche unter die Lupe nehmen.
  • Die dritte Studie soll das bestehende Regulierungsmodell der Schweiz mit Behörden und Regelungen im europäischen Ausland vergleichen.

Das Projekt soll um die 340.000 Franken kosten und im Frühling 2014 abgeschlossen sein.


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