Seagate - Erste Klage gegen SSD-Hersteller

Vor einigen Wochen sorgte Seagates CEO Bill Watkins (Bild) für Aufsehen, als er erklärte, dass er SSD nicht wirklich als Konkurrenz für Festplatten sehe und ausserdem die Solid-State-Laufwerke Patente von Seagate verletzen würden. Daher könnte man, falls notwendig, auch Klage erheben, sofern die Verkäufe von SSDs zunehmen würden. Gestern nun hat Seagate diesen Schritt tatsächlich vollzogen und den Hersteller STEC verklagt. Laut Watkins habe man mit den Herstellern gesprochen, um ein Lizenzabkommen zu erreichen, aber das hätten diese abgelehnt. Nun sei es Zeit, die Patente durchzusetzen. Aber STEC hat inzwischen erklärt, dass es solche Gespräche zumindest mit ihnen nie gegeben hätte und man von den Patenten erst durch die Klage erfahren habe.

von Georg Wieselsberger,
15.04.2008 13:39 Uhr

Vor einigen Wochen sorgte Seagates CEO Bill Watkins (Bild) für Aufsehen, als er erklärte, dass er SSD nicht wirklich als Konkurrenz für Festplatten sehe und ausserdem die Solid-State-Laufwerke Patente von Seagate verletzen würden. Daher könnte man, falls notwendig, auch Klage erheben, sofern die Verkäufe von SSDs zunehmen würden. Gestern nun hat Seagate diesen Schritt tatsächlich vollzogen und den Hersteller STEC verklagt. Laut Watkins habe man mit den Herstellern gesprochen, um ein Lizenzabkommen zu erreichen, aber das hätten diese abgelehnt. Nun sei es Zeit, die Patente durchzusetzen. Aber STEC hat inzwischen erklärt, dass es solche Gespräche zumindest mit ihnen nie gegeben hätte und man von den Patenten erst durch die Klage erfahren habe.


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