Seagate Barracuda SATA V

Die teure Barracuda SATA V von Seagate arbeitet leise, aber nur so schnell wie eine Parallel-ATA-Platte. Bei der Handhabung übertrumpft sie die Konkurrenz.

13.08.2003 14:30 Uhr

Als einer der ersten Hersteller wagt sich Seagate mit der Barracuda SATA V daran, die alte IDE-Schnittstelle Parallel-ATA zu entthronen. Die native Serial-ATAPlatte
mit 120 GByte hat gute Argumente im Gepäck: Anders als die Vorgänger lassen sich diese Festplatten bei laufendem Rechner ein- und ausbauen (»Hot Plugging«); schlankere Kabeln verbessern Übersicht und Luftzirkulation im PC-Gehäuse.

Die Barracuda schaufelt Daten mit theoretischen 150 MByte pro Sekunde. Der schnellste Parallel-ATA-Modus (Ultra-ATA/133) schafft nur 133 MByte/s. Allerdings hat
Seagate aus Kompabilitätsgründen die Bandbreite beschränkt: Im Benchmark transportiert die Barracuda SATA V bei 7.200 Umdrehungen pro Minute lediglich 85,8 MByte/s, genau soviel wie normale Ultra-ATAPlatten. Der Sprinter mit Fußfesseln bleibt auch bei intensivem Betrieb beinahe unhörbar, läuft aber heiß: Bauen Sie das Laufwerk gut belüftet ein. Die Serial-ATA-Platte ist mit 150 Euro deutlich teurer als ein gleich großes und schnelles Parallel-ATAModell. Daher empfehlen wir Ihnen, mit dem Barracuda-Kauf zu warten, bis die Preise fallen. In Sachen Bedienkomfort schlägt sie den Vorgänger nämlich locker.


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