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Secrets of Raetikon im Test - Im Scherenschnitt durch die Alpen

Als bunter Vogel suchen wir im Test zu Secrets of Raetikon die Alpen nach Artefakten und dem Geheimnis eines vergangenen Volkes ab und merken, dass auch ein Flattervieh nicht alle Freiheiten hat.

von Tony Strobach,
03.05.2014 10:16 Uhr

Secrets of Raetikon - Launch-Trailer des ungewöhnlichen 2D-Adventures 1:25 Secrets of Raetikon - Launch-Trailer des ungewöhnlichen 2D-Adventures

Die Alpen bergen ein Geheimnis. Und wir sollen es entschlüsseln. Das österreichische Entwickler-Team Broken Rules verwandelt uns im 2D-Spiel Secrets of Raetikon dazu in einen kunterbunten Vogel.

Dabei nimmt uns der Download-Titel nicht besonders bei der Hand (oder Flügel?) und nach einer kurzen Einführung in die Steuerung bleibt das weitere Vorgehen, wie es sich für ein Erkundungsspiel gehört, uns selbst überlassen.

Das Geheimnis der Alpen

Schnell entdecken wir, dass die stilisierten Alpen deutlich mehr zu bieten haben als nur grüne Landschaften und Berge. Wir stoßen auf mysteriöse Steintafeln mit kryptischen Inschriften, auf riesige, turmartige Altäre, deren Funktion sich uns nicht direkt erschließt. Sie alle sind Relikte einer vergangenen Kultur, über die wir immer mehr erfahren sollen. Doch was genau dahinter steckt, verrät das Spiel zunächst nicht.

Wir machen uns also auf den Weg in diese Welt voller Fragezeichen. Schnell ist klar: Wir können drei Arten leuchtender Orbs einsammeln. Finden wir einhundert blaue Orbs, erhalten wir zusätzliches Leben. Mit den roten Orbs können wir Verletzungen heilen. Zu guter Letzt finden wir jedoch auch goldene Orbs, sogenannte Slivers.

Nachdem wir aus Bruchstücken die linke Figur entsprechend ihres Vorbildes wieder aufgebaut haben, öffnet sich nach unten ein neuer Weg.Nachdem wir aus Bruchstücken die linke Figur entsprechend ihres Vorbildes wieder aufgebaut haben, öffnet sich nach unten ein neuer Weg.

Die können wir bei den Altären abgeben und lösen damit Mechanismen aus. Beim ersten Altar öffnen wir so einen Höhleneingang. Was wir davon haben, und wo das alles hinführen soll, ist uns auch weiterhin nicht klar. Doch das macht auch den Reiz von Secrets of Rætikon aus - und deshalb wollen wir auch nicht zu viel verraten.

Eine geheimnisvolle Maschine

Wir erkunden den Level weiter; aktivieren einen weiteren Altar. Diesmal öffnet sich kein neuer Weg, stattdessen erscheint eine merkwürdige Scherbe, die wir gleich mit unseren Krallen packen und mitnehmen. Kurz darauf finden wir eine gigantische Maschine. Der Anblick hat sofort etwas Mystisches. Was hat es nur mit diesen Gebilden auf sich? Die Antwort lässt noch immer auf sich warten, aber immerhin passt die mitgenommene Scherbe in eine von sieben Öffnungen an der Maschine. Unsere weitere Aufgabe ist klar: die übrigen Altäre aktivieren und alle Scherben finden.

Mit Finden allein ist es in Secrets of Rætikon aber nicht getan. Die zusammenhängende Welt stellt uns immer wieder vor kleinere Rätsel. So rekonstruieren wir aus Bruchstücken kleine Tierfiguren und aktivieren so weitere Mechanismen oder legen neue Wege frei auf der Suche nach den Scherben. Das Zusammenbauen der Figuren geht dabei, trotz unserer eingeschränkten Fähigkeiten als Vogel, überraschend gut von der Hand.

Secrets of Raetikon - Screenshots ansehen

Die Bauteile zusammenzutragen ist hingegen nicht ganz so leicht. Die Welt ist mit unterschiedlichen Tieren bevölkert, von denen uns einige nicht sonderlich wohlgesonnen sind. Angegriffen werden wir von Luchsen und Vögeln, die versuchen uns in Dornen zu werfen. Werden wir attackiert, entgleiten so Gegenstände schnell der Kontrolle unserer Krallen und fallen hinab. Transportieren wir gerade eine Scherbe versuchen andere Vögel nicht nur uns anzugreifen, sondern auch die Scherbe zu stibitzen und mit ihr davon zu fliegen. Umso befriedigender ist es dann aber, eine der Scherbe oder aber ein Figurenbruchstück durch die halbe Spielwelt zum Ziel geschafft zu haben.

Zu den übrigen Rätseln liegt die Lösung oftmals in den simplen Regeln der Physik begraben. Ist der Weg versperrt können wir leichtere Steine einfach packen und wegrollen, bei größeren Blöcken setzen wir einen Hebel an. An anderen Stellen müssen wir einen Weg finden, um unseren Auftrieb zu reduzieren, sodass wir tiefer und länger tauchen können. Wirklich komplex werden diese Rätsel aber bis zum Schluss nicht.

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