Security Essentials - Microsofts Waffe gegen Raubkopien?

Die als Beta vorgestellte, kostenlose Antiviren-Software von Microsoft könnte nach Ansicht des CEO von McAfee von Microsoft als Mittel beim Kampf gegen die Softwware-Piraterie in Entwicklungsländern gedacht sein.

von Georg Wieselsberger,
29.06.2009 15:08 Uhr

Das von Microsoft als Beta veröffentlichte, kostenlose Programm Security Essentials zum Schutz vor Viren hat nach Ansicht von Dave DeWalt, CEO von McAfee, viele Schwachstellen. Ganz allgemein sei es ein kleines Oxymoron, dass Microsoft gleichzeitig die Softtware mit Sicherheitslücken als auch den Schutz vor deren Ausnutzung anbiete. Das Programm sei aber eindimensional und schütze nur vor Viren und nicht vor anderen Bedrohungen wie beispielsweise Phishing.

Dass Security Essentials nur auf Windows-Installationen mit gültiger Lizenz funktioniert, macht die Software laut DeWalt zu einem Werkzeug gegen Raubkopien. Unterstützt wird diese Ansicht durch die Tatsache, dass die Security Essentials zuerst in Ländern erscheinen soll, wo Raubkopien besonders häufig genutzt werden. Techpulse bezeichnet den Gedanken, die Security Essentials können tatsächlich ein "Trojaner" sein, dessen wirkliches Ziel es sei, die Software-Piraterie in China oder Brasilien zu bekämpfen, es als Besorgnis erregend.

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