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Seite 2: Seven: The Days Long Gone im Test - Thief von oben

Hacker oder Akrobat?

Sich von hinten anzupirschen und Feinde auszuschalten macht in Seven nämlich nur einen kleinen Teil der Schleicherfahrung aus. Mit der passenden Verkleidung können wir uns sogar unbehelligt in feindlichen Sperrgebieten bewegen, in denen man uns normalerweise bei Sichtkontakt sofort angreifen würde. Wir müssen nur unsere Hände in den Taschen lassen. In den eigenen, um kein Misstrauen zu erregen.

In Auseinandersetzungen oder um sie zu vermeiden, nutzen wir das vertikale Leveldesign. Wir klettern über Gegner hinweg oder schalten sie unbemerkt per Dropkick oder Schwerthieb von oben aus. Wir verfügen neben Schwertern über Waffen wie Äxte, Dolche oder auch Armbrüste, Fallen und Granaten. Im Kampf sind zudem Ausweichmanöver und Spezialangriffe möglich. Obwohl es im Herzen ein Schleichspiel ist, verfügt Seven über viele typische Action-Rollenspiel-Elemente.

Interessante Objekte und feindliche Sichtkegel können wir übrigens über unseren Sinnesmodus markieren. Der bringt auch weitere nützliche Infos, etwa ob wir Feinde mit einem lautlosen Angriff ausschalten können oder sie besser umschleichen sollten.

Einziger Stolperstein ist hin und wieder die ungenaue Steuerung, die obendrein ein wenig träge wirkt. Das stört besonders beim Kämpfen oder Klettern.

Der Sinnesmodus gibt uns nützliche Hinweise: Ist ein Gegner zu stark, sollten wir ihn lieber nicht angreifen.Der Sinnesmodus gibt uns nützliche Hinweise: Ist ein Gegner zu stark, sollten wir ihn lieber nicht angreifen.

Wir bauen uns einen Meisterdieb

Für den richtigen Rollenspiel-Anteil im Action-Rollenspiel sorgen die Fertigkeiten, die wir nach und nach in Teriel reinschrauben. Dazu benötigen wir aber die in der Welt versteckten Baupläne und den sogenannten Nektar für die Aktivierung der einzelnen Fähigkeiten im Gehirnchip. Die Kräfte sind nicht sonderlich originell, aber wirkungsvoll: Müssen wir schnell aus unserem Versteck fliehen und sind von Feinden umgeben, können wir uns zum Beispiel für eine kurze Zeit unsichtbar machen und entwischen.

Die verschiedenen Waffen und Rüstungen bringen unterschiedliche Werte mit. Schwere Rüstungen verfügen generell über einen guten Schutz, andere fallen wiederum leichter aus, bringen aber Brand- oder Giftresistenz mit. Ein Crafting-System ermöglicht uns in sowohl für die Waffen als auch für die Rüstungen spürbare Verbesserungen, die wir nicht einfach kaufen oder stehlen können.

Fertigkeiten Wir können unseren Helden über Fertigkeiten direkt im Menü verbessern, wenn wir über die nötigen Baupläne und Nektar verfügen.

Crafting Ausrüstung und Waffen können wir an Werkbanken optimieren. Auch hier benötigen wir Blaupausen und Ressourcen.

In der Praxis ist das Handwerken aber eine ziemlich zähe Angelegenheit. Wir müssen erst Unmengen von Schrott in der Welt sammeln und zerlegen, bis sich wirkungsvolle Verbesserungen anfertigen lassen. Das ist aufgrund des Gewichtslimits im Inventar und der langen Laufwege zu den wenigen Werkbänken besonders lästig. Zwar gibt es ein Schnellreisesystem, das müssen wir aber erst mühsam freischalten. Bis wir also mal einen verbesserten Klingenschaden zusammengeschraubt haben, vergehen gefühlte Tage.

Blass vor Neid

Seven bringt auf der mechanischen Ebene wenig Neues, transportiert bekannte Spielelemente aus aber gekonnt in die isometrische Perspektive. Und es lässt uns schleichen, dass es nur so eine Freude ist. Der 2014er-Garrett wird noch blasser - vor Neid!

Obendrauf packt das Spiel eine ansprechende Grafik und eine fesselnde Geschichte, die hintenraus immer mehr an Tiefe gewinnt. In einem Cyberpunk-Szenario! Davon kann's bekanntlich nie genug geben. Mit Seven lässt sich die Zeit bis Cyberpunk 2077 erscheint, folglich zumindest ein bisschen verkürzen. Fun Fact: Die Entwickler von Seven sind ehemalige CD-Projekt-Leute.

Seven: The Days Long Gone - Trailer zeigt, wie Ex-Witcher-Macher Action-RPGs revolutionieren wollen 1:22 Seven: The Days Long Gone - Trailer zeigt, wie Ex-Witcher-Macher Action-RPGs revolutionieren wollen

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