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Shadow Harvest: Phantom Ops - Entwicklertagebuch #3: Auf leisen Sohlen

Flink, leise und akrobatisch: Als Leisetreterin unterstützt Myra Lee das Team von Shadow Harvest. Im Entwicklertagebuch erklärt Black Lion wie Tarnfeld, Armbrust und andere Spielsachen funktionieren.

von Michael Obermeier,
25.03.2011 11:52 Uhr

Nachdem uns Black Lion CEO Martin J. Schwiezer in den vorherigen Episoden die Schauplätze und das Gameplay von Aron Alvarez erklärt hat, geht's im dritten Teil des Entwicklertagebuchs um den leiseren (und hübschesten) Charakter in Shadow Harvest: Phantom Ops : ISA HUMINT Agent, Cpt. Myra Lee.

Martin J. Schwiezer:
Wo immer Aron Alvarez mit reiner Waffengewalt nicht mehr weiter weiß, kommt Myra Lee zum Zug. Ihre Spezialität ist der Kampf aus dem Verborgenen, wobei sie auf ein Stealth-Shield zurückgreifen kann. Dieses Kraftfeld lässt sie vorübergehend so gut wie unsichtbar werden. Außerdem kann Myra Computer hacken, diverse beeindruckende athletische Fertigkeiten sowie die Fähigkeit sich zu verkleiden und so unbemerkt in feindlichen Umgebungen aufzuhalten.

Shadow Harvest - Screenshots ansehen

Das Stealth-Gameplay in Shadow Harvest ist der Teil, der das Spiel maßgeblich von der großen Flut der eher schlicht gestrickten Shooter abhebt. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit haben wir auf die detaillierte Ausarbeitung dieses Parts gelegt.

Bei Black Lion sind wir alle Fans des Stealth-Genres und ich bin mir sicher, dass die Spieler das auch in jeder Situation mit Myra spüren werden. Einige Aspekte, die uns bei anderen Stealth Games gestört haben, sind wir in Shadow Harvest allerdings aus einem etwas anderen Winkel angegangen. So muss man beispielsweise keine getöteten Gegner mehr verstecken, da man seinen Feinden Naniten injizieren kann, die sie für Stunden unsichtbar werden lassen. Neben weiteren High-Tech Gadgets, war auch das einer der Gründe, warum wir das Setting des Spiels in die Zukunft (2025) gelegt haben.

Ferner haben wir ein intuitives „Awareness-System“ eingeführt, welches dem Spieler immer klares Feedback darüber gibt, ob und wie viel Aufmerksamkeit der Gegner er auf sich gelenkt hat. Die Tox-Sensoren an Myras Stealth-Suit erfassen zu diesem Zweck auch kleinste Mikro-Mengen ausgedünsteter Stress-Hormone in der Luft. Ein nützlicher Nebeneffekt dieser Sensoren ist, dass man die Position von Gegnern, die Myra entdeckt haben, auf eine gewisse Distanz sogar durch Hindernisse hindurch ausmachen kann.

Eine weitere Sache, die uns bei vielen anderen Stealth-Titeln gestört hat, ist die Tatsache, dass man (wenn man es mit dem Stealth-Gameplay ernst meint) nie einfach eine Tür aufmachen kann. Als Spieler muss man immer erst durch das Schlüsselloch schauen, eine Fiber-Optik verwenden oder Gimmicks bemühen, bevor man eine Tür öffnen kann. In Shadow Harvest haben wir das anders gelöst: Unser Stealth-System vergibt kleinere Fehler. Wenn Myra nur kurz entdeckt wurde, so hat sie stets die Möglichkeit sich wieder zurückzuziehen, bevor eine Armee von Gegner über sie herfällt. Daher kann man gefahrlos eine Tür öffnen – sich dann aber auch schnell wieder zurückziehen, wenn hinter der Tür eine gesamte Armee auf Myra wartet. Das erhöht das Tempo des Gameplays auch im Stealth-Part.

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