Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1
2
3
4
5

So entstand System Shock - Der Open-World-Zündfunke

System Shock entführt uns 1994 in eine glaubwürdige Welt voller Grusel, Geheimnisse und Glücksmomente, es ist eines der einflussreichsten PC-Spiele aller Zeiten und der Vorläufer der modernen Open World. Doch schon während seiner Entwicklung droht es abgeschossen zu werden. Dann blockieren peilungslose Publisher und spekulierende Versicherungsvertreter eine Fortsetzung, bevor ein engagierter Fan Shodan aus der Rechtehölle rettet. Wir erinnern uns daran, warum System Shock seiner Zeit voraus war, und sprechen mit Branchenlegende Warren Spector, der nun die Entwicklung von System Shock 3 leitet.

von Heinrich Lenhardt,
08.02.2017 08:00 Uhr

Hall of Fame: System Shock - Der Open-World-Zündfunke PLUS 4:57 Hall of Fame: System Shock - Der Open-World-Zündfunke

Die Meadowbrook-Versicherungsgruppe wird 1955 im US-Bundesstaat Michigan gegründet. Zu ihren Tochterunternehmen gehört auch Star Insurance, wo man schöne Dinge wie Versicherungsschutz für kommerzielle Immobilien anbietet - oder die Rechte an System Shock. Nein, Computerspiele wollen die Policenprofis nicht selber entwickeln.

Aber diese Marke aus der Konkursmasse des Studios Looking Glass scheint eine gute Investition zu sein. Für Spielefans ist es eher ein Alptraum, denn die verzwickte Rechtslage verhindert jahrelang eine Fortsetzung des Kultspiels System Shock. Ursprünglich gehört die Marke dem Publisher Electronic Arts, das Urheberrecht dagegen liegt beim Entwickler Looking Glass.

Diese Aufteilung wird 1993 beschlossen, damit beide Parteien aufeinander angewiesen sind, um Nachfolger herauszubringen. Ein Bund fürs Leben, nur an die Scheidungsfolgen hat keiner gedacht. »Im Nachhinein gesehen war es schlecht für die Serie und verursachte eine Menge Ärger«, erinnert sich Warren Spector.