Social-Games - Zynga: »Call of Duty taugt nicht als Facebook-Spiel«

Brian Reynolds, leitender Game-Designer bei Zynga erklärt warum traditionell entwickelte Spiele nicht als Social-Game funktionieren.

von Julian Freudenhammer,
05.04.2011 16:05 Uhr

Brian Reynolds, Chief Game Designer bei dem auf Social-Games spezialisierten Entwickler Zynga stellt gegenüber der Website Industry Gamers klar, dass »Social-Games« einen anderen Entwicklungsansatz benötigen als andere Spiele.

Laut Reynolds muss ein Spiel von Beginn an als Social-Game ausgelegt sein; es mache keinen Sinn ein Spiel wie »Call of Duty« nachträglich um den Social-Game-Aspekt zu erweitern. Die bisherigen Versuche, großartige Spiele als Umsetzung für Facebook und Co. neu auf den Markt zu bringen seien daran gescheitert. Seiner Meinung nach sollten Entwickler von Social-Games den Fokus bei der Entwicklung auf einen »sozialen Kern« legen. Darauf aufbauend ließe sich dann auch ein gutes Spiel produzieren.

Reynolds prognostiziert den traditionellen Entwicklern, die sich nicht in den Social-Games-Markt einfinden wollen dennoch eine positive Zukunft: »Ich denke nicht, dass traditionelle Plattformen verschwinden werden. Sie sind geschrumpft… im letzten Jahr ein wenig, im Jahr davor deutlich mehr. Sie werden nicht ewig weiterschrumpfen. Sie werden als gutes Geschäft weiterlaufen, aber nicht mehr nennenswert wachsen.«

Reynolds, der als namenhafter Game-Designer bereits an Titeln wie Civilization arbeitete, wechselte im Juni 2009 zum Social-Network-Game-Entwickler Zynga, der unter anderem für das äußerst erfolgreiche Facebook-Spiel »FarmVille« verantwortlich ist. Dort ist er als leitender Game-Designer tätig.


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