Sonic Horses - Kultigel macht sich auf Twitter über Lootboxen lustig

Jeder hasst offenbar Lootboxen, auch Igel Sonic. Der nimmt auf Twitter die aktuelle Kontroverse der Spielebranche aufs Korn.

von Elena Schulz,
12.11.2017 17:14 Uhr

Sonic Horses statt Sonic Forces. Sega und Sonic machen sich über Lootboxen lustig.Sonic Horses statt Sonic Forces. Sega und Sonic machen sich über Lootboxen lustig.

Der Twitter-Account des blauen Igels Sonic ist für seine frechen Bemerkungen bekannt. Dieses Mal macht sich Sega hier über Lootboxen lustig.

Kein gelungenes 3D-Comeback mit Sonic Forces? Kein Problem, machen wir doch Sonic Horses daraus! Keine Sorge, beim über Twitter angekündigten Spiel handelt es sich natürlich um einen Scherz.

Sega verzichtet hier kurzerhand auf das Spiel und präsentiert eine Lootbox-Sammlung (»RNG-Lockboxes«). Jede enthält eines von 200 möglichen kleinen Pferdchen, die man selbstverständlich auch mit klitzekleinen Accessoires aus weiteren Lootboxen personalisieren kann. Die Lockboxes bekommt man sogar schon nach locker flockigen 200 Spielstunden - oder man zahlt eben 50 Dollar in Sonicbuxx.

Sonic Forces im Gamepro-Test: An die Wand gerannt

Das klingt zwar absurd, so weit weg ist die Realität aber gar nicht mehr: Lootboxen sind aktuell ein strittiges Thema in der Spielebranche. Spiele wie Star Wars: Battlefront ernten viel Kritik, weil die Lootbox-Mechanik stark ins Gameplay eingreift. Viele Spieler sehen sogar gefährliche Parallelen zum Glücksspiel und fordern, dass solche Mechaniken in Vollpreistitel konsequent in die Bewertung miteinfließen.

Bei Entwicklern und Publishern sind sie wiederum als zusätzliche Geldquelle bliebt - Take-Two hat im Geschäftsjahr 2018 immerhin fast die Hälfte seines Umsatzes nur mit Mikrotransaktionen erwirtschaftet.


Kommentare(17)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.