Sony - Von Moody's auf »Ramsch« herabgestuft.

Trotz des Erfolgs mit der PlayStation 4 will die Rating-Agentur Moody's Investoren nicht empfehlen, Sony-Aktien zu kaufen. Problematisch sind vor allem das TV- und PC-Geschäft.

von Daniel Feith,
27.01.2014 13:30 Uhr

Sony - Um einen Punkt herabgestuftSony - Um einen Punkt herabgestuft

Die Rating-Agentur Moody's hat den japanischen Elektronikonzern Sony um eine Stufe von Baa3 auf Ba1 herabgestuft. Sony-Aktien gelten für Moody's damit als »Spekulative Anlage«, die Agentur will also keine Investitionen in Sony mehr empfehlen.

In einem Statement äußerte sich Moody's wie folgt:

»Obwohl Sony Fortschirtte in der Restrukturierung macht und in einigen Geschäftssegmenten stabil profitabel ist, hat der Konzern mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, den Gesamtprofit zu stabilisieren und mittelfristig ein Profil zu entwickeln, das Moody's überzeugt, ein investitionswürdiges Rating zu vergeben. (...)

Besonders die das TV- und PC-Geschäft des Konzerns bereitet uns Sorge. Beide Geschäftsbereiche sehen sich starkem Wettbewerb, rapiden Veränderungen in der Technologie und Überalterung von Produkten ausgesetzt. (...)

Sonys Profitabilität bleibt wahrscheinlich schwach und volatil. Wir erwarten, dass der Großteil von Sonys Kern-Elektronik-Geschäft - wie Fernseher, Mobilfunk, Digitalkameras und PCs - unter zunehmendem starken Ertragsdruck stehen wird.«

Ein Zuwachs bei der Profitabilität der Spiele-Sparte sei zu erwarten, aber nicht in dem Ausmaß wie 2010. Da helfen auch die enormen Verkaufszahlen der PlayStation 4 (noch) nicht viel.

Via Gamesindustry.biz

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