Soyo KT400 Dragon Ultra

Schlechte Performance mit DDR400-Speicher und ein lauter aktiver Lüfter verhindern eine bessere Note des gut ausgestatteten SY- KT400 Dragon Ultra.

16.12.2002 14:15 Uhr

Das silberne KT400 Dragon Ultra von Soyo gehört zu den schönsten Sockel-A-Mainboards. Der Aufbau der Platine gefällt uns ebenfalls: Drei DIMM-Bänke für maximal drei GByte DDR266- oder DDR333-Speicher, fünf PCI-Slots, Onboard-Sound und -LAN gehören neben AGP-8x-Slot und Raid-Controller zum gehobenen Ausstattungsstandard. Der störend laute aktive Northbridge-Kühler und ein weit unten angebrachter Floppy-Anschluß veranlassen uns allerdings dazu, 0,5 Punkte in der Techniknote abzuziehen. In der Packung liegen noch eine Slotblende mit zwei USB-Ports und Kartenlesegerät, eine Steckkarte mit digitalen Audioanschlüssen, sowie Handbuch, Kabel und Treiber-CD. Sinnvolle Software wie Norton Antivirus, Norton Ghost (Backup-Programm) und der Acrobat Reader runden die lobenswerte Austattung ab.

Schlechte DDR400-Werte

Für unsere Tests bestückten wir das Board mit einen Athlon XP/2200+, 256 Mbyte RAM und einer Geforce 4 Ti 4600. Mit DDR333-Speicher (PC2700) liegen die Werte des Soyo auf Niveau des KT4 Ultra von MSI (11.140 zu 11.119 3DMarks). Arbeitet hingegen ein DDR400-Modul im Dragon Ultra, bricht die Performance stark ein: rund 1.500 Punkte weniger notierten wir im 3DMark2001. Zwar wurde der KT400-Chipsatz eigens für DDR400-Module entwickelt, aber Soyo räumt die Kompatibilität nur inoffiziell ein. Ein entsprechender Aufkleber mit Aussage »unofficial DDR400 Compatibility« prangt prominent auf der Packung. Ansonsten glänzt das 200 Euro teure Mainboard mit umfangreicher Ausstattung, die Leistung, aber reicht selbst mit DDR333-Speicher nur für einen Platz im Mittelfeld. Das 150 Euro teure Epox 8K5A3+ bietet die bessere Performance.


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