Speedlink Stormtrooper

Das billig verarbeitete Stormtrooper-Gamepad ist unpräzise und passt nur kleinen Händen. Auch für nur 15 Euro macht es keinen Spass.

02.07.2004 11:05 Uhr

Nur 15 Euro müssen Sie für das Speedlink Stormtrooper hinblättern. Das Gamepad ähnelt in der Form sehr Sonys Playstation 2 Gamepad, ist jedoch erheblich kleiner. Laut Verpackung ist es »extrakompakt« designt, im Klartext heißt das: Eher für Kinderhände als für die Erwachsener geeignet. Zwei Motoren in den Griffen rütteln zwar was das Zeug hält, aber egal wie sie die Vibration im Treiber einstellen: Differenzierte Effekte kommen dabei nicht heraus. Zudem sind die vier Schultertasten so wabbelig, das sie schon bei der
geringsten Vibration hörbar scheppern.

Das digitale Steuerkreuz und die beiden analogen Sticks reagieren im ersten Moment träge, setzen dann aber die Eingabe unvermittelt und ruckartig um. Filigrane Manöver sind mit dieser Charakteristik kaum möglich. Die Druckpunkte der vier Actionbuttons für den rechten Daumen sind in Ordnung. Zwei weitere in der Mitte gelegene Knöpfe jedoch sind selbst für kurze Kinderfinger schwer zu bedienen. Nützlich in Arcade-Shootern: Ein Turboschalter belegt eine frei wählbare Taste mit einer Dauerfeuerfunktion. Unter dem Strich haben Sie am Stormtrooper-Gamepad nicht viel Freude. Kaufen Sie für das gleiche Geld lieber das Thrustmaster Firestorm Digital 2, das steuert präzise und ist besser verarbeitet.


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