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Spiele-Netzwerke - Netzwerk-Techniken und deren Aufbau

LAN-Partys sind eine Mordsgaudi, doch oft bockt die komplizierte Technik. Wir zeigen Ihnen den Aufbau und testen neue kabellose Netzwerke sowie LAN übers Stromnetz.

25.08.2003 12:56 Uhr

Hardware-Schwerpunkt 09/2003: Spiele-Netzwerke.Hardware-Schwerpunkt 09/2003: Spiele-Netzwerke.

Entscheidender Sieg in Counterstrike nach Verlängerung. Verschmitztes Lächeln auf der einen Seite, heiße Diskussionen auf der anderen: LAN-Partys haben ihren eigenen Charme! Anders als bei großen Turnieren stehen hier Spaß und Stimmung im Vordergrund. Nach einem spannenden Multiplayer Match plaudert man mit den besten Kumpels bei Bier und Chips über Frags, Taktiken sowie Profi-Tricks.Moderne Mainboards wie Intels D875PBZLK für den Pentium 4 haben bereits schnelles 1-GBit-LAN als Onboard-Chip auf der Platine.Moderne Mainboards wie Intels D875PBZLK für den Pentium 4 haben bereits schnelles 1-GBit-LAN als Onboard-Chip auf der Platine.

Standard für Home-LANs ist zurzeit das bewährte 100-MBit-Netzwerk über RJ-45-Kabel. Jetzt bringen Hersteller wie Netgear, D-Link oder Devolo neue Techniken auf den Markt. Die Wireless-LAN-Komponenten nach 802.11g-Konvention funken mit 54 MBit/s und sollten damit auch für mehr als vier Spieler ausreichen. Devolo setzt hingegen auf Direct-LAN. Dabei fungieren die heimischen Elektroleitungen als Verteiler. In die Steckdose stöpseln Sie einen Adapter vom Stromnetz zum PC.

In diesem Schwerpunkt vergleichen wir die drei Techniken und prüfen Spieletauglichkeit sowie Komfort. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie ein Netzwerk aufbauen und über eine DSL-Leitung mit mehreren Rechnern gleichzeitig ins Internet gehen.

Netzwerk-Aufbau

Moderne Mainboards wie Intels D875PBZLK für den Pentium 4 haben bereits schnelles 1-GBit-LAN als Onboard-Chip auf der Platine.Moderne Mainboards wie Intels D875PBZLK für den Pentium 4 haben bereits schnelles 1-GBit-LAN als Onboard-Chip auf der Platine.

Grundsätzlich bestehen Netzwerke aus Sende- und Empfangseinheiten, also PCs mit Netzwerkkarten, sowie einem Verteiler. Beim D-LAN ist das heimische Stromnetzwerk sowohl Verteiler als auch Direktverbindung, beim konventionellen 100-MBit-Netzwerk lassen sich maximal zwei Rechner unmittelbar verbinden. Deshalb brauchen Sie dort für ein größeres LAN einen »Hub« oder »Switch« genannten Verteiler. Wir empfehlen Ihnen den Kauf eines Switches. Denn bei höherer Zuverlässigkeit erreichen diese Geräte ab vier Nutzern mehr Tempo als ein Hub und sind sogar günstiger. Im kabellosen Netzwerk hingegen können Sie bis zu sechs Rechner über eine so genannte Adhoc-Verbindung vernetzen. Bei mehr Teilnehmern steigt der Verwaltungsaufwand exponentiell - die Datenrate fällt ins Bodenlose. Besser ist hier ein Access Point, der wie ein Switch die Daten verteilt.

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