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Spiele-Mythen entlarvt - Bringt Modulpusten wirklich etwas?

Videospielmodule wirken heute wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Doch die Erinnerung an sie ist noch sehr lebendig. Vor allem an das Pusten in Game-Boy-, NES- und Mega-Drive-Kassetten, die den Dienst verweigerten. Doch hat das überhaupt etwas gebracht? Wir prüfen den Mythos!

von Michael Förtsch,
21.09.2016 08:00 Uhr

Spiel läuft nicht? Kräftig reinpusten! Wir klären, ob das wirklich stimmt.Spiel läuft nicht? Kräftig reinpusten! Wir klären, ob das wirklich stimmt.

Es gibt Rituale, die einfach jeder kennt. Nimmt ein Automat eine Münze nicht an, dann wird sie kräftig an der Metalloberfläche gerubbelt. Meist dort, wo das sichtlich schon Hunderte Leute vorher getan haben. Wenn der Fahrstuhl nicht kommt oder das Signal an der Fußgängerampel? Dann wird auf die Taste gehämmert.

Funktioniert der Rechner nicht richtig? An- und wieder ausschalten. Ob's was bringt? Eine gute Frage, die kaum einer stellt oder genau zu beantworten weiß. Genauso ist's auch bei einem Ritual, das vor allem viele der heute schon … sagen wir, reiferen Gamer durch ihre Jugend begleitete - und heute noch ein fester Teil der Gaming- und Popkultur ist. Nämlich das Modulpusten!

Wollte in der Zeit von Nintendo Entertainment System, Super Nintendo, Sega Mega Drive, N64 und Game Boy ein Spielmodul nach dem Einstecken nicht gleich laden, wurde einfach kräftig über den Schlitz mit den Steckverbindungen gepustet. Irgendwie lief es dann immer.