Spiele-PCs mit starkem Wachstum - Marktdaten widerlegen das "Ende des Spiele-PCs"

Jon Peddie Research hat mit neuen Marktdaten belegt, dass die so oft gehörte Meinung, Spiele-PCs seien wenig erfolgreich und Konsolen die Zukunft, keine wirkliche Grundlage hat.

von Georg Wieselsberger,
19.11.2008 14:02 Uhr

Jon Peddie Research hat mit neuen Marktdaten belegt, dass die so oft gehörte Meinung, Spiele-PCs seien wenig erfolgreich und Konsolen die Zukunft, keine wirkliche Grundlage hat. Die aktuellen Konsolen Xbox 360, PlayStation 3 und Wii haben sich insgesamt 74,7 Millionen Mal verkauft, seit die Xbox 360 im Mai 2005 veröffentlicht wurde. Im gleichen Zeitraum wurden 196 Millionen Spiele-PCs verkauft. In dieser Zahl sind noch keine Notebooks enthalten. Die Mainstream und High-End-Notebooks würden weitere 187 Millionen verkaufte Geräte ausmachen und so die Zahl auf 383 Millionen Rechner erhöhen. Es sei ermüdend, immer wieder hören zu müssen, das die drei bis vier Jahre alten Konsolen ein so viel besserer Markt seien, wenn jeden Tag mehr Spiele-PCs mit neuester Technik verkauft würden, so Peddie. Auch den Preisunterschied lässt Jon Peddie nicht gelten, da der PC in Sachen Rechenleistung, Auflösung und seiner Einsetzbarkeit für mehr als nur Spiele einen klaren Mehrwert besitzt. Es sei ein Fakt, dass der PC-Spiele-Markt im Vergleich zum Konsolen-Markt größer, wertvoller, schneller wachsend und technisch überlegen sei.

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