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Spiele-Sound in Perfektion - Der Klang ist entscheidend

Des Menschen wichtigstes Sinnesorgan ist das Auge. Aber ins Unterbewusstsein dringen Geräusche, Jingles und Musik direkter als visuelle Eindrücke. Wir entschlüsseln den Sound-Faktor – in Spielen oft unterschätzt.

von Daniel Visarius,
24.10.2007 11:01 Uhr

Können Sie sich einen Kinoabend mit Action oder Horror ohne ordentliche Sound-Anlage vorstellen? Wir auch nicht. Und einen Spieleabend? Schon mal gar nicht. Einmal angeschafft, hält eine gute Sound-Kombination fast ein Leben lang. Na ja, vielleicht nicht ein ganzes Leben, aber viel länger als die schnell verblichene Grafikpracht und die dazugehörige teure Hardware. Trotzdem sparen viele Spieler an der Beschallung und setzen auf einfachen Onboard-Sound und billige Lautsprecher. Für das Spielerlebnis ist dies eine Katastrophe: So geht nicht nur jede Menge Stimmung verloren, sondern auch so manches Actionspiel, weil Gegner kaum zu orten sind. Dabei kostet selbst eine hochklassige Kombination aus X-Fi-Soundkarte von Creative und starkem 5.1-Boxen- System kaum mehr als 200 Euro. Und selbst für weniger Geld gibt’s attraktive Angebote. In diesem Schwerpunkt testen wir die besten Soundkarten für Spieler und vergleichen sie mit den weitverbreiteten Onboard- Lösungen auf Mainboards. Dazu prüfen wir ausgewachsene 5.1- Surround-Lautsprecher von Creative, Logitech und Teufel ebenso wie weniger kabelintensive 2.1- Systeme und Headsets.

Grundlage schaffen

Auch bei der Wiedergabe von DVDs oder Musik gibt es große Qualitätsunterschiede. Aber nur Spiele berechnen große Teile des Sounds in Echtzeit, statt ihn einfach abzuspielen. Am Anfang eines jeden Soundsystems steht daher die Soundkarte. Obwohl das Angebot breit gefächert scheint, bleibt Spielern kaum eine Wahl: Einzig Creatives X-Fi-Karten unterstützen den in Spielen wichtigen EAX-5.0-Standard, der Spezialeffekte wie Hall in Abhängigkeit zur Umgebung oder schalldurchlässige Wände erlaubt. Aber Vorsicht: Ein X-Fi-Modell ist für ambitionierte Spieler unbrauchbar. Der mit 50 Euro günstigsten Variante, der X-Fi Extreme Audio, fehlen Spielefunktionen der anderen X-Fi-Versionen – auch EAX 5.0 wurde gestrichen. Dementsprechend bringt diese Karte in Spielen keinen praktischen Vorteil gegenüber einem Onboard-Chip, ganz anders als zum Beispiel die (verwirrend ähnlich getaufte) X-Fi Extreme Music.

Gegen Creative sind in den letzten Monaten zwei Hersteller in den Ring gestiegen. Razers Barracuda AC-1 und Asus’ Xonar- Soundkarte setzen auf die Unterstützung möglichst vieler Multimedia- Standards und optimale Musikwiedergabe. Aber: Die Creative- Konkurrenz unterstützt maximal EAX-2.0, Creatives Karten beherrschen dagegen alle Versionen dieses für Spiele so wichtigen Standards, bis hin zur aktuellsten Version 5.0. Ob die Konkurrenz trotzdem mithalten kann, klärt unser ausführlicher Vergleichstest. Dort erfahren Sie auch, was Sound-Features können und welche sich wirklich lohnen.

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