Spielemarkt - Deutschland trotzt internationalem Trend

Der Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. hat die Verkaufszahlen für das erste Halbjahr 2009 veröffentlicht. Der PC-Markt hält sich dabei erstaunlich robust.

von Peter Smits,
13.08.2009 11:28 Uhr

Der deutsche Markt für interaktive Unterhaltungssoftware trotzt den aktuellen internationalen Entwicklungen. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) hat in einer Pressemitteilung die Marktzahlen für das erste Halbjahr 2009 veröffentlicht. In Deutschland wuchs der Umsatz mit Computer- und Videospielen in den ersten sechs Monaten um 1% auf 649 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde im ersten Halbjahr noch 645 Millionen Euro umgesetzt.

Insgesamt wurden über alle Spieleplattformen hinweg 24,8 Millionen Datenträger verkauft, was einem Plus von 2% entspricht. Dabei konnten sich die stationären Videospielkonsolen am Besten behaupten: Für Nintendo Wii, PlayStation 3 und Microsoft Xbox 360 wurden insgesamt 8,4 Millionen Spiele (plus 19 %) verkauft und damit ein Umsatz von 322 Millionen Euro (plus 12%) erwirtschaftet. Allerdings hält sich der PC-Markt erstaunlich robust. Zwar wurden insgesamt 1 % weniger Spiele verkauft (11,3 Mio.) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres - der Umsatz wuchs aber um 3 % auf 191 Millionen Euro.

Die deutschen PC-Markt Zahlen.Die deutschen PC-Markt Zahlen.

Schlechter sieht es bei den mobilen Videospielkonsolen aus: 5,1 Millionen verkaufte Spiele bedeuten ein Minus von 13 %, der Umsatz brach um 21 % auf 136 Millionen Euro ein. Weitere Informationen zur Marktentwicklung finden Sie auf der offiziellen Internetseite der BIU.


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