Spielemarkt in Deutschland 2006 - Deutliches Plus dank Handhelds - PC stagniert

Dank deutlich gestiegener Umsätze im Handheld-Segment und eines starken Weihnachtsgeschäftes hat die deutsche Computer- und Videospielbranche im abgelaufenen Jahr 2006 ein einstelliges Wachstum verzeichnet. Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) in einer ersten Zusammenfassung der Marktdaten mitteilte, kletterte der Umsatz mit Unterhaltungssoftware 2006 um 7,4 Prozent auf 1,126 Milliarden Euro. In Stückzahlen gerechnet fiel der Anstieg wegen eines niedrigeren Durchschnittspreises mit 8,5 Prozent auf 44,7 Mio. Stück sogar noch höher aus.

Während die Umsätze im Bereich PC-Spiele nur geringfügig von 471,3 Mio. auf 473,4 Mio. Euro stiegen, zogen die Erlöse im Segment der Videospiele (Heimkonsolen und Handhelds) um 13 Prozent auf 652,6 Mio. Euro an. Darin enthalten ist ein Anstieg von Handheld-Spielen (unter anderem für Nintendo DS, Sony PSP) um 58 Prozent auf 190 Mio. Euro. Eine genaue Aufschlüsselung über die erfolgreichsten Spiele 2006 gab der BIU bisher noch nicht bekannt. Für das laufende Jahr 2007 rechnet der Verband jedoch mit einem weiteren Umsatzanstieg; nicht zuletzt durch die Einführung von Sonys Playstation 3 im März.

Durch den deutlichen Anstieg der Videospiel-Umsätze schrumpfte der Marktanteil von PC-Titeln erneut auf nunmehr 42 Prozent. Konsolenspiele halten 39 Prozent und Handhelds 19 Prozent des Marktes. Im Jahr 2002 machten die Computerspiele noch die Hälfte aller Umsätze aus, während Games für Handhelds nur auf neun Prozent kamen.

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