Splinter Cell - Spiele-Verfilmung mit Tom Hardy soll »Badass« werden

Trotz des wenig erfolgreichen Assassin's Creed Films bringt Ubisoft die Spiele-Verfilmung Splinter Cell mit Tom Hardy voran. Jetzt sprach John Wick-Produzent über den Stand der Produktion.

von Vera Tidona,
01.02.2017 14:52 Uhr

Splinter Cell: Blacklist - Test-Video zur PC-Version des Stealth-Actionspiels 8:29 Splinter Cell: Blacklist - Test-Video zur PC-Version des Stealth-Actionspiels

Ubisoft bringt seine geplanten Spiele-Verfilmung Splinter Cell weiter voran, ungeachtet dessen, das der aktuelle Kinofilm Assassin's Creed mit Michael Fassbender gerade einmal enttäuschende 210 Mio. Dollar weltweit einspielen konnte. Zum Vergleich: Die aufwendige Produktion hat über 100 Mio. gekostet.

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Splinter Cell-Drehbuch ist fertig

Für die seit längerem geplante Spiele-Verfilmung Splinter Cell ist bereits Mad Max-Star Tom Hardy für die Hauptrolle als Sam Fisher gefunden. Hardy zeigt sich darüber hinaus auch für die Produktion des Films verantwortlich.

Nun gab Produzent Basil Iwanyk (John Wick 1+2) gegenüber dem US-Magazin Collider neue Details zur Spiele-Verfilmung preis. Demnach ist die Produktion soweit fortgeschritten, dass inzwischen das Drehbuch fertig sei und in den nächsten Wochen Tom Hardy vorgelegt werden kann. Dabei flossen schon im Vorfeld einige Anmerkungen des Schauspielers in die Story ein. Iwanyk hofft nun, noch in diesem Jahr mit den Dreharbeiten beginnen zu können.

Action-Film mit Tom Hardy wird badass

Im Gegensatz zu Assassin's Creed und vielen anderen Spiele-Verfilmungen müsse man laut Iwanyk bei Splinter Cell nicht auf eine Hintergrundgeschichte Rücksicht nehmen.

"»Die Herausforderung, Splinter Cell interessant zu machen, war, dass wir keine IP mit einer besonders spezifischen Hintergrundgeschichte haben. Das hat es uns erlaubt, unsere eigene Welt zu erfinden, sie zu auszuschmücken und die Charaktere auszufüllen.« und weiter »Er wird zwar kein R-Rating bekommen, dennoch wird er ein harter Actionfilm. Nicht so wie John Wick, aber dennoch badass.«"

Kein Bond- oder Bourne-Filmverschnitt

Zur Story betont Iwanyk vor allem die Eigenständigkeit des Projektes. Man wolle gar nicht mit James Bond oder Jason Bourne in Verbindung gebracht werden:

"»Die gute und die schlechte Nachricht ist, dass die Bond-Filme offensichtlich eine Wiederauferstehung durchlebt haben und die Jason Bourne-Filme eben Jason Bourne-Filme sind. Also versuchen wir, uns von diesen Filmen fern zu halten, was den Ton, die Bösewichte und die Settings angeht.«"

Nähere Details zur Geschichte rund um den Geheimagenten Sam Fisher, der im Auftrag der geheimen Operationsstruktur Third Echelon der NSA Aufträge ausführt, wolle er noch nicht verraten. Zuletzt war Iwanyk auch für die Regie im Gespräch, eine Bestätigung liegt bisher noch nicht vor.

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