Stalker - GSC Gameworld enthüllt Stalker: Clear Sky

GSC Gameworld werkelt bereits fleißig am Nachfolger zum Ego-Shooter Stalker. Nun verrieten die russischen Entwickler erstmals Details zu Geschichte, Spielwelt und Technik von Stalker: Clear Sky.

von Volker Stuckmann,
11.07.2007 18:45 Uhr

GSC Gameworld werkelt bereits fleißig am Nachfolger zum Ego-Shooter Stalker. Der Stalker: Clear Sky getaufte Titel soll nicht an den Vorgänger anknüpfen, sondern ein Jahr vor den Ereignissen in Stalker: Shadow of Chernobyl spielen. Zur Geschichte erst mal nur so viel: Sie schlüpfen in die Haut eines bisher noch namenlosen Söldners, der durch einen Zufall an die Geschicke des Helden aus dem ersten Stalker gebunden wird. Weitere Details und exklusive Bilder (die Screenshots neben dieser News stammen aus Stalker: Shadow of Chernobyl) finden Sie in der kommenden Ausgabe der GameStar.

Die Spielwelt von Clear Sky werde zur einen Hälfte aus gänzlich neuem Areal und zur anderen aus verdrehten Versionen altbekannter Territorien bestehen, so GSC Gameworld. Dabei soll die verstrahlte Zone um den Reaktor von Tschernobyl Ihren Stalker diesmal um einiges feindlicher empfangen als noch im Vorgänger: Die Welt sei von »extrem aktiven« Anomalien »aufgerührt«, die Landschaft »erheblich« anders als in Stalker. »Sogar die Luft ist nicht so rein wie im original Stalker - aufgrund von 'Raumblasen', in denen ganze Expeditionen von Stalkern wie auf einer Möbius-Schleife gefangen sind«, fügte Projektleiter Anton Bolshakov hinzu. Als wäre die Zone nicht schon tödlich genug, sollen Ihnen in Stalker: Clear Sky neue Monster das Leben zusätzlich erschweren.

Hand in Hand mit der Hintergrundgeschichte soll ein von der KI geführter Krieg der Stalker gehen: Spieler dürften sich auf die Seite von insgesamt acht Fraktionen schlagen und mit ihnen um die Vorherrschaft in wichtigen Gebieten der Zone kämpfen. Auch Großangriffe auf die feindlichen Hauptquartiere sollen möglich sein.

Bevor Sie allerdings wichtige Aufträge und kriegsentscheidende Missionen annehmen dürfen, müssen Sie Ihr Können unter Beweis stellen und wie in Stalker eine Rangliste empor klettern. Ganz wie im Vorgänger starten Sie also als unbedeutender Niemand, der sich hocharbeiten muss. Das bedeutet allerdings nicht, dass Ihnen die Karriere als freischaffender, einzelgängerischer Stalker verbaut wäre: Zwar müsse der Spieler eine der Fraktionen im Spielverlauf auslöschen, um ins »Herz der Haupthandlung« vorzudringen. Pflicht werde die Zugehörigkeit zu einer Gruppe aber nicht, versicherten die Entwickler.

Technisch soll Stalker: Clear Sky mit einigen Verbesserungen gegenüber dem ersten Teil der Stalker-Serie daherkommen. So sollen neben der Benutzeroberfläche und dem PDA vor allem die künstliche Intelligenz und die Physik generalüberholt werden und so für ein tiefer gehendes Spielgeschehen sorgen. Darüber hinaus arbeite man hart an der Implementierung von DirectX 10. Definitiv scheint die Unterstützung von Microsofts neuer Programmier-Schnittstelle allerdings noch nicht zu sein.

In den klaren Himmel über Tschernobyl sollen Sie laut GSC Gameworld aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr 2008 blicken dürfen.


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