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Seite 2: Stalker: Call of Pripyat im Test - Kompakt, clever, ausgereift

Die Missionen

Auf der halbverfallenen Brücke werden wir tatsächlich fündig. In einem alten Armeetruck lagern noch Kanister mit Giftgas. Doch die sind verriegelt. Alleine kriegen wir die nicht auf. Dafür brauchen wir schon einen Experten. Wo sollen wir den finden?

Die Burer, mutierte Zwerge aus geheimen Experimenten an Kriminellen, sind telekinetisch begabt und werfen allerhand Gegenstände auf Sie.Die Burer, mutierte Zwerge aus geheimen Experimenten an Kriminellen, sind telekinetisch begabt und werfen allerhand Gegenstände auf Sie.

Call of Pripyat verknüpft seine Aufträge zum Teil geschickt miteinander, was daran liegt, dass jetzt alle Quests von Hand gestrickt sind. Generische Aufgaben á la »Töte zehn Eber« gehören der Vergangenheit an. Wenn Sie schon jagen gehen müssen, dann ist das jetzt oft spannend inszeniert, wie die Schleichaktion durch die Blutsauger-Reihen oder eine gemeinsame nächtliche Jagd auf eine gefährliche Chimäre.

Unsauber: Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben schwankt weiterhin stark. Während wir zum Beispiel in einem Kampf gegen drei Blutsauger unser komplettes Arsenal an Munition und Medi-Kits aufbrauchen müssen, erledigen wir andere Aufgaben fast im Vorübergehen. Immerhin dürfen Sie aber jederzeit zwischen den vier Schwierigkeitsgraden wechseln. Das spart Frust, und zudem ist der normale »Stalker«-Modus nicht mehr so übertrieben schwer wie noch im ersten ebenfalls eigenständigen Addon Stalker: Clear Sky. Wie gehabt können Sie sich nicht nur bei einzelnen Auftraggebern wie Händlern oder Stalkern beliebt machen, sondern auch wie bisher für eine der bekannten Gruppierungen arbeiten. Auch wenn Sie im Freien immer wieder Zeuge von Zufallsgefechten zwischen den Parteien werden, so spielen die Fraktionskriege dennoch eine weitaus kleinere Rolle als noch bei Clear Sky.

Waffen und Gegenstände

Wir blicken von der Brücke auf die Gegend herab und bemerken eine riesige Schneise, die sich wie eine tiefe Narbe durch die Landschaft zieht. Es ist eine der neuen, individuell gestalteten Anomalien, in denen es aber auch die altbewährten Artefakte gibt, mit denen Sie viel Geld scheffeln können. Wir durchstöbern die Anomalie und werden auf Anhieb fündig. Der Schwerpunkt von Call of Pripyat liegt klar auf dem Erkundungsdrang, der auch entsprechend prämiert wird. Wer abseits gelegene Objekte wie Zementfabriken oder Schiffswracks durchsucht, findet nicht nur Artefakte oder Verstecke mit Medi-Kits und Anti-Strahlen-Spritzen, sondern zum Beispiel auch kostbare Spezialwerkzeuge.

6:07

» Test-Video zu Stalker: Call of Pripyat im großen Player ansehen

Wenn Sie diese einem der Waffenhandwerker bringen, kann der fortan Ihre Waffen und Schutzanzüge individuell aufrüsten. Dabei dürfen Sie jede der unzähligen Waffen im Spiel Ihren Vorlieben anpassen. Alle Waffen und Rüstungen erfüllen auf ihre Weise einen bestimmten Zweck. Es lohnt sich also, in den persönlichen Verwahrungstruhen, die Sie an Kernpunkten im Spiel finden, ein Arsenal unterschiedlicher Schießeisen zu horten. Beim Händler Nimble, den Veteranen bereits aus Shadow of Chernobyl kennen, dürfen Sie auch Sonderbestellungen aufgeben, wie beispielsweise ein sündhaft teures Exoskelett, das Ihre Tragekraft und Ihre Resistenz gegen Kugeln drastisch erhöht.

Die Geschichte

Weil wir keine Lust haben, von der Anomalie aus den weiten Weg nach Hause zu laufen, sprechen wir den nächsten Stalker an. Der bietet uns gegen Geld eine Schnellreisemöglichkeit an, was wir gerne nutzen.

Die großen Anomalien sind jetzt alle von Hand gebaut und ohne passenden Schutzanzug zudem brandgefährlich. Hier sehen Sie die Boiler-Anomalie – ein passender Name, wie wir finden.Die großen Anomalien sind jetzt alle von Hand gebaut und ohne passenden Schutzanzug zudem brandgefährlich. Hier sehen Sie die Boiler-Anomalie – ein passender Name, wie wir finden.

Die Orientierung in der Zone geht dadurch kaum verloren. Hilfreich ist auch die (an sich wenig kreative) Aufgabe, nach den Hubschraubern zu suchen, denn so werden Sie immerhin gut in die Zone eingeführt. Überhaupt hält Sie die Hauptquest bei der Stange, denn je mehr Hubschrauber Sie erforschen, umso rätselhafter werden ihre Bruchlandungen.

Sobald Sie dann doch nach einigen Komplikationen Pripyat erreichen, wird’s sogar spannend. Haben die Monolither, religiöse Fanatiker, etwas mit der Sache zu tun? Oder die Söldner, die nach experimentellen Testwaffen suchen? Und wer sendet die merkwürdigen Funksignale? Leider bricht die ganze Spannung im Schlussakt komplett zusammen. Viele wichtige Fragen bleiben offen, und die Erklärung für die Abstürze erweist sich als haarsträubend banal. Dafür werden Sie im Abspann, den es wie das Intro leider nur als Diashow gibt, mit den Konsequenzen Ihres Handelns konfrontiert. Hatten wir nicht vor, Giftgas zu besorgen? Wie wir nun erfahren, haben die Blutsauger die komplette Gegend überrannt und alle Stalker getötet. Ups, unser Fehler. Aber sind wir in der Zone nicht eh schon längst alle tot?

Mehr zu Stalker: Call of Pripyat:

» Wertungskasten zum Spiel öffnen
» Kommentiertes Test-Video zu Call of Pripyat
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