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Standard-PC vs. Silent-PC - Wenn leise nicht leise genug ist

Wie viel Aufwand und welche Komponenten sind nötig, um aus einem Spiele-Rechner einen echten Silent-PC zu machen? Dieser Frage gehen wir im Vergleichstest und Video auf den Grund.

von Jan Purrucker,
09.09.2016 17:00 Uhr

Silent PCs - Video: So wird der Spiele-PC zum stummen Diener 12:54 Silent PCs - Video: So wird der Spiele-PC zum stummen Diener

Eine der größten Stärken des PCs als Spieleplattform ist die Möglichkeit, fast alle Komponenten den eigenen Wünschen anzupassen. Casemodder gestaltet einzigartige Gehäuse, Overclocker kitzeln mehr Leistung aus der Hardware und Freunde von Silent-PCs tüfteln solange, bis der Rechner (fast) geräuschlos arbeitet.

Genau so einen flüsterleisen PC haben wir in Zusammenarbeit mit Hardware4u (die entsprechend umgerüstete PCs seit Jahren anbieten) konfiguriert und mit einem Standard-PC verglichen. Beide Rechner basieren dabei auf dem G-Dream Revision 7.1 Air und verfügen über die gleiche Grundausstattung an Komponenten wie CPU, Grafikkarte, Mainboard, Festplatte, etc.

Den Anfang macht das Gehäuse: Hier haben wir uns das Lian Li PC A61 entschieden. Die silberne A-Variante beherbergt den Standard-PC und kommt ab Werk mit drei vorinstallierten Lüftern (2xFront, 1xHinten). Vollständig aus Aluminium gefertigt punktet das Lian Li PC A61 mit hoher Verarbeitungsqualität, schlicht-schickem Design und vergleichsweise geringem Gewicht. Für einen echten Silent-PC drehen die Lüfter allerdings zu schnell und werden zu laut.

Darum tauschen wir sie gegen fünf Noctua NF S12B (2xFront, 1xHinten, 2xOben) aus. Somit wird die Luft nicht nur nach hinten sondern auch nach oben aus dem Gehäuse geführt und die Kühlleistung verbessert. Um die Lautstärke der ohnehin schon leisen Lüfter noch weiter zu senken, kommen Adapter zum Einsatz, die die Drehzahl weiter verringern. Anschließend verkleiden wir die Innenseiten des Gehäuses mit Dämmmatten.

Als nächstes widmen wir uns dem Prozessor-Kühler: Beim Standard-PC kommt der günstige Arctic Cooling Freezer i11 zum Einsatz. Der bietet bereits gute Kühlleistung bei geringer Lautstärke. Da der Silent-PC aber leiser und mit Hilfe von Übertaktung gleichzeitig schneller arbeiten soll, wählen wir hier den Noctua NH-U12S mit zwei Lüftern.

Zum Schluss kommt mit der Grafikkarte die (in der Regel) größte Lärmquelle in einem Spiele-Rechner an die Reihe. In beiden Rechnern arbeitet eine Inno3D Geforce GTX 1070 TwinX2. Allerdings erhöhen wir bei der Silent-Version über ein BIOS-Update die Takraten für GPU sowie Videospeicher und tauschen das Kühlsystem gegen den Accelero Xtreme IV.

Mit diesen Maßnahmen sollte der Silent-PC beim Spielen mehr Leistung bringen und dennoch kühler und deutlich leiser arbeiten. Ohne Berücksichtigung der Arbeitszeit kosten uns die zusätzlichen Lüfter, Kühler und Dämmmaterialien etwa 200 Euro.

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