Standort Dresden wird ausgebaut - AMD nennt Details

Udo Nothelfer, Vice President Manufacturing and Technology bei AMD, hat die Pläne von AMD für den Standort Dresden erläutert.

von Georg Wieselsberger,
06.11.2008 09:38 Uhr

Udo Nothelfer, Vice President Manufacturing and Technology bei AMD, hat die Pläne für den Standort Dresden erläutert. Die Fabriken in Dresden werden in The Foundry Company eingebracht, die in Zukunft Prozessoren für AMD und auch Grafikchips für ATI herstellen soll. Für die Grafikchips wird ein neuer 32nm-Produktionsprozess eingeführt.

Fab36 in Dresden beginnt gerade mit der Produktion in 45nm, die noch in diesem Quartal kommerzielle Ausmaße erreichen soll. Fab38 wird zur Zeit erweitert, soll auch für die Herstellung in 22nm geeignet sein und im Jahr 2009 die Produktion wieder aufnehmen. The Foundry Company werde trotz höherer Kosten gut mit den Auftragsherstellern in Asien konkurrieren können, denn die Arbeitskosten seien aufgrund der hohen Automatisierung nur ein einstelliger Prozent-Anteil an den Gesamtkosten. Zuverlässigkeit und Qualität seien wesentlich wichtiger. AMD geht davon aus, dass die Halbleiter-Industrie immer mehr Geschäftsmodelle mit wenigen oder ohne eigene Produktionsstätten nutzen wird.

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