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Auf geht's

Star Wars Battlefront 2 - Warum Lootboxen zum Balance-Problem werden könnten

Die Lootbox-Änderungen nach dem Beta-Feedback zu Star Wars: Battlefront 2 reichen womöglich nicht aus, wie ein Experiment mit Mikrotransaktionen zeigt.

von Philipp Elsner,
10.11.2017 13:31 Uhr

Star Wars: Battlefront 2 - Video: So funktioniert das »neue« Lootbox-System 15:50 Star Wars: Battlefront 2 - Video: So funktioniert das »neue« Lootbox-System

Eines der am heißesten diskutierten Themen rund um Star Wars Battlefront 2 sind die Mikrotransaktionen. Gegen echtes Geld kann man sich Kristalle als Premium-Währung zulegen und dafür wiederum Lootboxen kaufen. Die enthalten jedoch im Gegensatz zu vielen Konkurrenz-Shootern wie Rainbow Six Siege, Battlefield 1 oder Overwatch nicht nur kosmetische, sondern für das Gameplay relevante Items.

Wer ein Abo für Origin Access abgeschlossen hat, kann die Vollversion von Battlefront 2 bereits vorab für 10 Stunden testen und auch schon Geld ausgeben. So fallen die Preise aus:

  • 500 Kristalle für 4,99 Euro
  • 1.000 Kristalle für 9,99 Euro
  • 2.100 Kristalle für 19,99 Euro
  • 4.400 Kristalle für 39,00 Euro
  • 12.000 Kristalle für 99,00 Euro

Je nach Typ kostet eine Kiste zwischen 110 und 200 Kristallen. Durchschnittlich kostet eine Lootbox etwas über einen Euro. Sämtliche Inhalte und Lootboxen kann man aber auch mit Credits kaufen, die man im Spiel verdient. Wie genau das Fortschritts- und Lootbox-System funktioniert, erklären wir im Video oben.

Die Pay2Win-Handbremse

Nach dem negativen Feedback der Fans aus der Beta-Phase, nahmen die Entwickler eine Reihe von Änderungen vor, um das System fairer zu gestalten.

Die höchste und mächtigste Stufe von Sternkarten kommt jetzt nicht mehr in Lootboxen vor und eine Levelbegrenzung sorgt dafür, dass man stärkere Karten erst mit einem bestimmten Level ausrüsten kann.

Mit der Kopfgeldjäger-Karte erhalten wir bis zu 20 Prozent mehr Kampfpunkte und damit früher Zugriff auf Helden und Schiffe im Matchverlauf.Mit der Kopfgeldjäger-Karte erhalten wir bis zu 20 Prozent mehr Kampfpunkte und damit früher Zugriff auf Helden und Schiffe im Matchverlauf.

Wer eine Weile gespielt hat, kann seine Star Cards mithilfe des Crafting-Systems auf die nächste Stufe heben. Für ein Upgrade auf Stufe 2 benötigt man Level 10, Sternkarten der Stufe 3 sind ab Level 15 verfügbar und die epischen Sternkarten der Stufe 4 kann man ab Level 20 herstellen.

Trotz dieser Begrenzungen ist es aber theoretisch möglich, mit genug echtem Geld ein großes Deck an starken Sternkarten der Stufe 2 und 3 zu erstellen, ganz ohne Spielzeit zu investieren. Diese bieten bereits signifikante Boni, wie z.B. eine 15 Prozent höhere Feuerrate für die Blaster unseres Raumjägers oder 20 Prozent weniger Ladezeit auf alle Fähigkeiten unseres Fußsoldaten.

Meinung zu Lootboxen in Battlefront 2: Motivation ja, aber zu welchem Preis?

Lootbox-Experiment

Ein Video-Experiment des Youtubers XFactorGaming zeigt die Problematik des Systems: Er kaufte zu Testzwecken in der Trial-Version bei Origin Access 85 Lootboxen und erhielt unter anderem 48 Sternkarten der Stufe 2, sieben Sternkarten der Stufe 3 sowie 3915 Crafting-Bauteile.

Damit verfügte er nach eigenen Angaben innerhalb von kürzester Zeit über äußerst gut ausgerüstete Fußsoldaten und Raumschiffe. Durch zahlreiche Sternkarten konnte XFactor seinen Abfangjäger bereits auf das Klassen-Level 14 bringen und diverse Boni ausrüsten - beispielsweise brauchen Gegner 150 Prozent länger, um ihn mit zielsuchenden Raketen anzuvisieren.

Der Knackpunkt: Laut XFactor waren nur etwa 5 Stunden Spielzeit nötig, um Spieler-Level 15 zu erreichen und damit bereits Sternkarten der Stufe 3 herzustellen oder zu verbessern, was durch die vielen Crafting-Bauteile aus den Lootboxen kein Problem darstellt. Wer nicht zahlt, kommt nur durch mühsamen Grind an diese Ressourcen.

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