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Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes im Test - Simples Star-Wars-Lizenzspiel mit vergeigter Steuerung.

Stark deine Geduld sein muss, wenn dieses Spiel du meistern willst. Jedi-Finger du brauchst! Das würde Meister Yoda beim Test wohl über das PC-Actionspiel Star Wars: The Clone Wars - Republic Heroes sagen.

von Martin Deppe,
19.10.2009 18:30 Uhr

Seit Luke Skywalker in Obi-Wans Höhle erstmals ein Lichtschwert anschmiss, sind die surrend-bunten Dinger nicht mehr aus Star Wars wegzudenken. Fulminante Duelle mit roten, blauen, grünen Schwertern gibt’s zu bestaunen, Doppelklingen, fliegende Säbel, dazu beeindruckende Machtzauber. Alles auf der Leinwand superschnell und elegant inszeniert.

Schnitt. Wir sitzen vor dem PC und kriegen Krämpfe. In den Fingern. Nach zwei Minuten Tastatureinsatz schreien sie nach unserem Gamepad. Wir sind gnädig, stöpseln unser Xbox-Pad ein. Unseren Fingern geht’s jetzt besser, dafür raucht der Kopf. Denn Clone Wars: Republic Heroes dürfte locker den Titel »umfangreichste und unsinnigste Tastenbelegung 2009« gewinnen.

Verkorkste Steuerung

Wir könnten mit einem Doppelsprung auf die beiden dicken Droiden hinten springen und sie mit dem Lichtschwert »umdrehen«. Ist aber viel zu umständlich, wir hauen sie einfach um.Wir könnten mit einem Doppelsprung auf die beiden dicken Droiden hinten springen und sie mit dem Lichtschwert »umdrehen«. Ist aber viel zu umständlich, wir hauen sie einfach um.

Im Actionspiel Republic Heroes, das auf der Clone Wars-Zeichentrickserie basiert, erleben Sie 22 Missionen im Star Wars-Universum. Mal steuern Sie Jedi wie Anakin Skywalker, mal einen Klonkrieger. Ein zweiter Spieler kann jederzeit ein- und aussteigen und an Anakins Seite etwa das freche Padawan-Mädel Ahsoka übernehmen. Oder bei den Klontruppen halt einen anderen Soldaten. Falls Sie solo spielen, steuert Kamerad KI Ihren Begleiter, und das ganz ordentlich. Jedenfalls viel besser, als wir selbst unsere Figur lenken. Das Spiel hat nämlich zwei große Steuerungsprobleme: Zum einen ist die Kamera starr, während wir uns wie in einem Adventure von Abschnitt zu Abschnitt kämpfen. Da uns aber regelrechte Horden diverser Kampfdroiden entgegenschwappen, verlieren wir im Getümmel immer wieder mal unsere Figur aus den Augen.

Das ist aber noch das kleinere Übel, viel schlimmer sind die vielen Tastenkombos: eine fürs Unter-Türen-Durchhechten, eine für Droiden-Übernehmen, eine fürs Ausrichten gekaperter Sabotagedroiden, eine für Lichtschwertwerfen, dazu Ducken, Rollen, Springen, Hangeln -- fehlt nur noch Ein- und Ausatmen. Neue Kombos bekommen wir zwar immer kurz erklärt und von Yoda in Radebrech-Sprachausgabe kommentiert. Doch schwupps gibt’s die nächste neue Kombo, und die gerade erst gelernte kommt erst wieder an die Reihe, wenn wir sie vergessen haben.

Klonkrieger und Vehikel

Als Klonkrieger arbeiten wir mit Blaster und Detonatoren. Das macht kurzzeitig Laune, vor allem nach den Jedi-Hüpfereien.Als Klonkrieger arbeiten wir mit Blaster und Detonatoren. Das macht kurzzeitig Laune, vor allem nach den Jedi-Hüpfereien.

Das Resultat der Bedienungs-Macken ist pures Chaos. Statt elegant das Lichtschwert zu schwingen, gleichzeitig zu hechten und Angreifer per Machtstoß zurückzuschubsen, hantieren wir in Clone Wars: Republic Heroes hektisch mit Buttons und Sticks. Wegen der gezeichneten Hintergründe (Wüstensiedlungen, Raumstationen und so weiter) fehlt oft der räumliche Eindruck, sodass wir ungewollt in Abgründe purzeln. Mehr Spaß machen die Klonkrieger-Abschnitte. Mit Blastern und Granaten dauerfeuern wir uns durch weitere Droidenhorden. Toll ist die Steuerung hier auch nicht, aber mangels Macht-Fertigkeiten sind eben weniger Buttons zu bändigen.

Immer wieder mal können wir Fahrzeuge nutzen, etwa die flinken STAP-Mopeds, um ihre Waffen gegen den Feind einzusetzen, was pro Abschuss mehr Punkte bringt. Die wiederum investieren wir in simple Power-Ups wie bessere Varianten unserer Jedi-Zauber oder höhere Durchschlagskraft der Klonkriegerkampfmittel. Solche Abschnitte sind zu zweit immerhin ganz putzig zu spielen.


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