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Star Wars: The Old Republic im Technik-Check - Systemanforderungen und Grafikvergleich

Star Wars: The Old Republic ist für eine reine PC-Entwicklung technisch zwar enttäuschend, sieht aber dennoch ansehnlich aus. Dank der geringen Systemanforderungen läuft das Spiel auch auf älteren Rechnern.

von Marc Sehr,
20.01.2012 18:50 Uhr

Star Wars: The Old Republic bietet für Abenteurer, Sith und Jedis eine Fülle an Planeten, Aufträge und Geschichten in der Star-Wars-Galaxie. Die Technik, auf der das Online-Rollenspiel basiert, stammt allerdings von keinem anderen Stern. Im Gegenteil: Einige sehr triste Gebiete mit unscharfen, verwaschenen Texturen begleiten Sie besonders auf den Stadtplaneten. Dennoch sieht das Spiel mitunter sehr hübsch aus und zwar dann, wenn Sie durch Wiesen und Wälder laufen. Weite Graslandschaften und sich im Wind wiegende Bäume laden zum Innehalten und Staunen ein. Sobald Sie aber Ihren Blick auf Felsformationen richten, fallen die polygonarmen Steine und Gerölle ins Auge, die teilweise sehr matschigen Texturen machen das nicht besser. Das ist aber auch dem Grafikstil geschuldet, den Bioware eher auf Comiclook anstatt auf Realismus ausgelegt hat.

Ähnlich wie bei World of Warcraft überzeugt die Grafik weniger mit Bombasteffeken und hochaufgelösten Texturen denn mit einem stimmungsvollen Gesamteindruck. Dafür spielen Sie bereits mit einem rund vier Jahre alten Rechner bei mittleren Details und einer Auflösung von 1680x1050 Pixel stets ruckelfrei. Probleme hat The Old Republic allerdings mit Grafikkarten der Radeon-HD-4000-Serie. Wenn Sie bei einer dieser Karten, die einem Übersetzungsfehler geschuldete »Schattenkomplexität« (in Wirklichkeit handelt es sich dabei um die Shader-Komplexität) auf »Hoch« stellen, ruckelt das Spiel stark. Meist genügt es, die Shader-Komplexität auf »Niedrig« zu stellen. Dann können Sie bereits mit einer Radeon HD 4850 in Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) gut spielen. Wenn das Spiel dennoch ruckeln sollte, müssen Sie zudem die Schatten deaktivieren.

Update: Mit dem Content-Update 1.1 wurden neben einigen Bugfixes und neuen Inhalten auch technische Veränderungen vorgenommen, unter anderem gibt es nun einen Menüpunkt für Kantenglättung in den Grafikoptionen. Allerdings hält sich dessen Nutzen in Grenzen, wie unser folgender Bildervergleich zeigt. Besser ist es, Kantenglättung über den Grafikkarten-Treiber zu aktivieren. Das funktioniert nach wie vor aber nur mit Radeons.

Systemanforderungen

Systemanforderungen: 1920x1080, maximale Details
Grafikkarte: Geforce GTX 560 oder Radeon HD 6850
Prozessor: AMD Phenom II X2 550 oder Intel Core 2 Duo E8500
Arbeitsspeicher: 2,5 GByte

Systemanforderungen: 1680x1050, hohe Details, Schatten niedrig
Grafikkarte: Geforce GTX 460 oder Radeon HD 5750
Prozessor: AMD Athlon X2 6000+ oder Intel Core 2 Duo E7400
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte

Systemanforderungen: 1680x1050, mittlere Details, Schatten aus
Grafikkarte: Geforce GTS 450 oder Radeon HD 4770
Prozessor: AMD Athlon X2 4400+ oder Core 2 Duo E4300
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte

Update mit Kantenglättung

Mit dem Update ist der aus der Beta bekannte Menüeintrag für Kantenglättung zurückgekehrt. Spieler haben nun die Möglichkeit, direkt im Spiel die Kantenglättung in den drei Stufen »Aus«, »Niedrig« und »Hoch« festzulegen. Sonderlich gelungen ist die In-Game-Kantenglättung allerdings nicht. Mit einer AMD Radeon HD 6950 greift dieses Antialiasing zudem überhaupt nicht.

Keine Kantenglättung Mit deaktiviertem Antialiasing zeigen alle Polygonkanten deutliche Pixeltreppchen.

Niedrig Auf »Niedrig« ändert sich nichts an den Kanten. Die Treppchen sind genauso deutlich zu sehen wie mit deaktiviertem Antialiasing.

Hoch Erst auf der Einstellung »Hoch« werden die Kanten leicht geglättet. Pixeltreppchen sind aber auch hier noch deutlich zu sehen. Außerdem werden nicht alle Kanten gleich gut glatt gebügelt. Der Algorithmus scheint nur einige Kanten zu erkennen, die dann verbessert werden. Gut zu sehen links im Bild am Geländer – die untere Kante wird verbessert, die obere dagegen nur sehr gering.

Ein deutlich besseres Ergebnis erhalten Sie wie gehabt, wenn Sie die Kantenglättung über den Treiber forcieren. Das funktioniert allerdings auch nach dem Update auf Versionssnummer 1.1 nur mit Radeon-Grafikkarten.

Ohne Kantenglättung Ohne Kantenglättung sind die Pixeltreppchen sehr deutlich zu erkennen.

2x MSAA Aber auch über den Catalyst-Treiber erzwungenen, zweifachem Multi Sampling Antialiasing (MSAA) ändert sich an den Polygonkanten kaum etwas.

8x MSAA Mit achtfachem MSAA werden die Kanten aber schon deutlich geglättet.

8x SSAA Das beste Ergebnis erhalten Sie naturgemäß mit achtfachem Super-Sampling Antialiasing (SSAA), das auch die Darstellung von Texturen verbessert. Allerdings kostet diese Einstellung bis zu 50 Prozent Leistung.

Bei Nvidia-Karten lässt sich über den Treiber keine Verbesserung erzwingen. Die Ini-Datei zu verändern, was in einigen Foren als Lösung angesehen wird, funktioniert nicht. Lediglich mit dem SSAA-Tool von Nvidia werden die Kanten auf höchster Stufe leicht geglättet. Allerdings auf Kosten der Bildschärfe. Eine Eigenheit, unter der Nvidias Supersampling seit geraumer Zeit leidet, wie im unserem Vergleich aktueller Kantenglättungsmodi aufzeigen.

Ohne Kantenglättung Im Vergleich zu den Einstellungen ohne Kantenglättung erkennt man, was das SSAA-Tool von Nvidia macht.

8x SSAA Supersampling mit Geforce-Karten funktioniert zwar, kostet aber viel Leistung und vermatscht das Bild stark, weil Nvidias Supersampling mit falschen Level-of-Detail-Einstellungen arbeitet.


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