Star Wolves 3 - Angespielt: Krankt an Ideenarmut

Wir haben Star Wolves 3: Civil War angespielt und stellen fest: Die Sternenwölfe sitzen im Schwarzen Loch des Innovationsmangels fest.

von Michael Graf,
16.02.2010 11:33 Uhr

Es gibt diese alte Regel, dass Spiele immer mit einem Knall, einem fulminanten Einstieg beginnen sollten. Wir haben eine fast fertige Version von Star Wolves 3: Civil War angespielt und müssen feststellen: In dieser Hinsicht versagt das Weltraum-Taktikspiel, anfangs absolvieren wir lediglich müde Kurierflüge mit unserem unbewaffneten Mutterschiff.

Danach entspinnt sich der serientypische Mix aus Strategie- und Rollenspiel: Wir finden immerbessere Raumjäger sowie Waffen und rüsten damit ein bis zu sechsköpfiges Söldnerrudel aus, dessen Mitglieder Erfahrung sammeln und ihre Talente verbessern. Viele Missionen eröffnen mehrere Lösungswege, zum Beispiel unterstützen wir Piraten oder das Militär.

All das motiviert, allerdings leidet die Serie am Fifa-Syndrom: Es fehlt an Neuem -- abgesehen von einer Handvoll frischer Charaktere und Schiffstypen sehen und erleben wir dasselbe wie in Star Wolves 2. Vor allem die Präsentation (Textfenster, Textfenster, Textfenster!) ist nicht mehr zeitgemäß. Kein Wunder, dass Star Wolves 3 nicht in den Handel kommt, sondern vorerst nur über Steam vertrieben wird.


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