Starbreeze - Kein Singleplayer mehr: »Komplimente zahlen kein Gehalt«

Multiplayer statt Singleplayer: Die schwedischen Entwickler der Riddick-Spiele und Brothers: A Tale of Two Sons werden auf absehbare Zeit keine Einzelspieler-Titel mehr veröffentlichen. Der Grund dafür sind monetäre Absichten.

von David Gillengerten,
23.04.2017 11:52 Uhr

Brothers: A Tale of Two Sons brachte Entwickler Starbreeze Rekordumsätze ein, in Zukunft will das Studio aus monetären Interessen jedoch Abstand von Singleplayer-Spielen nehmen.Brothers: A Tale of Two Sons brachte Entwickler Starbreeze Rekordumsätze ein, in Zukunft will das Studio aus monetären Interessen jedoch Abstand von Singleplayer-Spielen nehmen.

Das Entwickler-Studio Starbreeze dürfte einigen Spielern durchaus ein Begriff sein: Die Schweden machten sich mit den Riddick-Spielen, The Darkness, Payday und Brothers: A Tale of Two Sons einen Namen. Neuerdings tritt das Unternehmen auch vermehrt als Publisher auf.

Auf der aktuell in Dubrovnik, Kroatien, stattfindenden Entwickler-Konferenz Reboot Develop 2017 hat sich nun Almir Listo von Starbreeze zum Thema Einzelspieler versus Multiplayer geäußert. Dabei verriet der Global Brand Director, dass sich das Studio in Zukunft nur noch auf Mehrspieler-Titel konzentrieren wird.

Denn um die Arbeit an Spielen zu finanzieren, sei es notwendig, wiederholbare Inhalte zu schaffen. Hierfür sei Payday ein wunderbares Beispiel: Dank seines Wiederspielwertes können dafür regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden, die wiederum für stetige Einnahmen von interessierten Spielern sorgen, so Listo.

Im Gegensatz dazu würden Singleplayer-Spiele nur begrenzt für Umsatz sorgen:

"Eines der Probleme von Brothers: A Tale of Two Sons war es, dass es keinen Wiederspielwert gab. Es ist eine tolle Geschichte, die jedoch ein definitives Ende besaß. So viele nette Emails und Komplimente wir auch erhalten haben: Das Gehalt zahlen sie nicht."

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Weil man seine Stärken beim Multiplayer sieht, wird Starbreeze in Zukunft nur noch Mehrspieler-Titel erstellen. Einzelspieler-Titel sollen hingegen nur noch von anderen Entwicklern kommen, so Listo in seinem Vortrag. Als Publisher sei man weiterhin an allen möglichen Angeboten interessiert.

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