Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

STARDROP - Rettung naht: Leider 50 Jahre zu spät!

Panne im Weltraum? Das ist doof, denn auf den intergalaktischen ADAC in STARDROP muss man 50 Jahre lang warten. Wir haben die Demo auf Steam ausprobiert.

von Klara Linde,
21.05.2017 14:27 Uhr

In STARDROP erkunden wir ein verunglücktes Raumschiff. An Bord geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.In STARDROP erkunden wir ein verunglücktes Raumschiff. An Bord geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

Im Sci-Fi-Adventure Stardrop ist die Ära der kommerziellen Weltraumreisen angebrochen. Klingt erstmal abenteuerlich. Doch wie so oft, hat die Sache einen Haken: Je mehr Menschen ein Raumschiff fliegen, desto mehr Unfälle und Pannen ereignen sich im All.

Hier kommen wir ins Spiel. Unsere Aufgabe ist es, Schiffe in Not aufzuspüren. Manchmal kommt dabei jede Hilfe zu spät. In unserer ersten Mission sogar ein halbes Jahrhundert.

Intergalaktischer Pannendienst

In Stardrop steuern wir Aryn Vance. Die junge Frau ist Teil der Initiative zur Bergung und Rettung gestrandeter Raumschiffwracks und ihrer Crew. Manchmal gibt es akute Notfälle, gelegentlich können Aryn und ihr Pilot John sich Zeit lassen. Besonders, wenn ältere Schiffe auf dem Programm stehen. Überlebende zu finden, gilt hier als unwahrscheinlich. Eigentlich.

STARDROP - Early-Access-Trailer Sci-Fi-Spiel 2:13 STARDROP - Early-Access-Trailer Sci-Fi-Spiel

Doch unser erster Auftrag führt uns zu einem Schiff, das bereits seit mindestens 50 Jahren herrenlos durch den Weltraum treibt. Und dessen Lebenserhaltungs-Funktionen rätselhafterweise immer noch online sind.

Noch merkwürdiger: Irgendjemand hat alle Spuren des verschollenen Schiffs verwischt. Wer auch immer hinter der Vertuschungsaktion steckt, wollte offensichtlich nicht, dass es jemals gefunden wird.

Auf rätselhafter Mission

In der Steam-Demo zu Stardrop spielen wir das erste Story-Kapitel. Hier erhalten wir zunächst die Gelegenheit, aus der Ego-Ansicht die heimatliche Raumstation und unser Schiff zu erkunden. Wie die Demo und der Early-Access-Trailer zeigen, ist dank der Unreal Engine 4 die Grafik-Umsetzung von Stardrop gelungen.

STARDROP - Gameplay-Trailer zum Sci-Fi-Erkundungsspiel 2:02 STARDROP - Gameplay-Trailer zum Sci-Fi-Erkundungsspiel

Nach einer kurzen Reise mit kleineren Zwischenfällen erreichen wir das rätselhafte Schiffswrack. Hier endet die Demo. Der Gameplay-Trailer zu Stardrop lässt aber bereits vermuten, dass Aryn und ihr Freund John dort auf einige Überraschungen stoßen werden.

Mehr als ein Walking-Simulator

In Stardrop gibt es keine Kämpfe. Dafür aber viel zu erkunden. Hin und wieder geben außerdem Maschinen an Bord den Geist auf und wir müssen sie reparieren. Dabei fallen schon mal alle Lichter aus, oder austretender Wasserdampf erschwert die Orientierung.

Glücklicherweise haben wir in unserem Helm eine eingebaute Taschenlampe. Deren Reichweite ist allerdings beschränkt. Mit einem Scanner, der als eine Art Nachtsichtgerät dient, können wir auch finstere Korridore aufhellen. Allerdings schaltet der sich automatisch ab, sobald wir sprinten.

STARDROP - Screenshots ansehen

Außerdem hebt der Scanner wichtige Gegenstände visuell hervor, ähnlich wie Ryders Hilfsmittel in Mass Effect: Andromeda. Kommen wir an einer Stelle nicht weiter, müssen wir wahrscheinlich einen Stromgenerator, einen Computer oder ein Sicherheitssystem ausfindig machen und damit interagieren.

Nach der Demo

Hat man die eigentliche Story abgeschlossen, schaltet man weitere Nebenmissionen frei. Dabei kann es sich entweder um neue Herausforderungen oder weitere Mini-Handlungsstränge an Bord anderer Raumschiffe handeln. Genauer gehen die Entwickler darauf aber noch nicht ein.

Stardrop soll kein Erschreck-Horrorspiel werden und durchaus familienfreundlich bleiben - zumindest nach Aussage der Entwickler. Der Trailer zum Spiel zeigt allerdings Szenen auf dem herrenlosen Raumschiff, die eher zur beklemmenden Sorte zählen.

Die Androiden in STARDROP verbreiten eine ungemütliche Stimmung.Die Androiden in STARDROP verbreiten eine ungemütliche Stimmung.

Auch die auf Screenshots zu sehende Roboter-Crew sieht den schaurigen Androiden aus Alien: Isolation zum verwechseln ähnlich und sorgt damit nicht unbedingt für eine Wohlfühlatmosphäre.

Stardrop hat bereits eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne hinter sich. Die Early-Access-Phase von Stardrop startet am 1. Juni auf Steam. Über eine Umsetzung für die PS4 und die Xbox One ist bisher nichts bekannt.

1 von 2

nächste Seite



Kommentare(14)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.