Steam - Sicherheits-Maßnahmen für Community-Markt verärgern Nutzer

Valve drängt Nutzer des Steam-Community-Marktplatz mehr oder weniger energisch dazu, den Steam Guard Mobile Authenticator zu nutzen. Andernfalls drohen Nachteile. Einige Nutzer sind darüber nicht allzu erfreut.

von Tobias Ritter,
29.03.2016 11:45 Uhr

Wer keinen Mobile-Authenticator nutzt, muss auf dem Community-Marktplatz von Steam neuerdings 15 Tage auf seine Auktionen warten.Wer keinen Mobile-Authenticator nutzt, muss auf dem Community-Marktplatz von Steam neuerdings 15 Tage auf seine Auktionen warten.

Ärger um neue Sicherheitsmaßnahmen auf dem Community-Marktplatz von Steam: Valve hat die bereits vor einiger Zeit eingeführten Sicherheits-Maßnahmen auf dem Community-Marktplatz der digitalen Gaming- und Vertriebsplattform weiter verschärft - und dabei Nutzer ohne Smartphones oder solcher mit anderen Betriebssystemen (Windows Phone) ausgeschlossen.

Die neuesten Änderungen sind am 9. März 2016 in Kraft getreten und schalten Auktionen von In-Game-Items und Trading-Cards erst 15 Tage nach ihrer Erstellung im Community-Markt frei. Ausnahme: Der betreffende Nutzer hat einen Steam Guard Mobile Authenticator - und den gibt es nur für iOS und Android.

Entsprechend verärgert zeigen sich nun zahlreiche Steam-Nutzer in den Foren der Plattform. Von aufgedrängten Sicherheitsmaßnahmen ist dort die Rede. Und vom Ausschluss einer nicht ganz so geringen Nutzerschaft durch die Beschränkung auf iOS- und Android-Smartphones. Einige starteten sogar einen Boykott-Aufruf gegen Steam.

Andere wiederum verteidigen die Maßnahme: Eine Zwei-Wege-Authentifizierung sei heutzutage eine anerkannte Methode zur Verbesserung der Account-Sicherheit, heißt es.

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