Steam Machines - Modell von Alienware nun doch upgradefähig (Update)

Auch Alienware will eine eigene Steam Machine anbieten, die allerdings wie Konsolen nicht upgradefähig sein wird.

von Georg Wieselsberger,
24.01.2014 08:33 Uhr

Die Alienware Steam Machine wird nicht upgradefähig sein.Die Alienware Steam Machine wird nicht upgradefähig sein.

Update: Alienware macht einen kleinen Rückzieher, was die Aussagen zur fehlenden Upgrade-Fähigkeit angeht. Kunden die Möglichkeit zu bieten, Komponenten zu erneuern, sei seit der Gründung von Alienware ein Grundsatz des Unternehmens, der auch heute noch gelte.

Gegenüber Eurogamer stellte Frank Azor daher klar: »Angesichts der Tatsache, dass wir die Alienware Steam Machine so entworfen haben, dass sie kleiner ist als die neueste Konsolengeneration, werden Upgrades interner Komponenten nicht so einfach wie bei anderen Plattformen wie dem Alienware X51 sein, aber wir werden einen Kunden nicht an einem Upgrade hindern.« Alienware will seine Steam Machine im September 2014 ausliefern, aber zu den technischen Details gibt es bisher keine exakten Angaben.

Originalmeldung: Wie der General Manager von Alienware, Frank Azor, gegenüber Trusted Reviews bestätigte, wird die Steam Machine des Herstellers keinerlei Möglichkeiten für eine Anpassung an Kundenwünsche bieten, da der gesamte Rechner nicht upgradefähig ist. Das bedeutet, dass Nutzer, die unbedingt ein Modell von Alienware kaufen wollen, eine neuere Version der Steam Machine kaufen müssen, um mehr Leistung zu erhalten.

Alienware will seine Steam Machine stets auf dem Laufenden halten, damit darauf auch aktuelle und ressourcenhungrige Spiele laufen. Daher sind im Gegensatz zu Konsolen wie der Xbox One oder Playstation 4, die erst Jahre nach den Vorgängern erschienen, jährlich neue Modelle der Alienware Steam Machine geplant. Preislich soll sich der Rechner an der Xbox One orientieren und demnach rund 499 Euro kosten. Laut Azor gibt es für Kunden, die eine angepasste oder upgradefähige Steam Machine haben wollen, immer noch die Möglichkeit, einen herkömmlichen Spiele-PC zu konfigurieren, beispielsweise den Alienware X51.

Für Kunden, die jährlich neue Modelle kaufen wollen, soll der Umstieg dank Steam kein Problem darstellen, da die Spiele ja dort erhalten bleiben. Diesen Vorteil bietet Steam allerdings auch bei jedem herkömmlichen Spiele-PC, auch ohne SteamOS. Zudem lässt sich ein Spiele-PC sicher für weniger als 499 Euro pro Jahr auf dem neusten Stand halten. Es bleibt also abzuwarten, welche Kunden diese Summe für eine nicht upgradefähige Steam Machine bezahlen wollen.

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