Steve Jobs - »Don’t be evil« ist »Bullshit« (Update)

Der wieder recht fit wirkende Steve Job stelle sich nach der Vorstellung des neuen iPad auch den Fragen seiner Mitarbeiter.

von Georg Wieselsberger,
04.02.2010 12:24 Uhr

Dort nahm Jobs gegenüber diversen Konkurrenten kein Blatt vor den Mund. So wolle Google mit seinem Nexus One und dem Betriebssystem Android das Apple iPhone verdrängen, man sehe da noch lange keine Konkurrenz, so Wired.

Nicht Apple habe sein Geschäft auf den Suchmaschinen-Bereich ausgeweitet, sondern Google sei in den Telefonmarkt eingetreten. Es bestehe kein Zweifel daran, dass Google das iPhone »killen« wolle. Dieses Mantra von Google »Don’t be evil« sei nichts anderes als »Bullshit«.

Auch Adobe bekam gleich eine Abreibung. Dort sei man faul und wenn ein Mac überhaupt einmal abstürze, dann wegen Flash. Das habe wegen HTML5 ohnehin keine lange Zukunft mehr, so Jobs.

Update 04.02.2010

Nachdem Steve Jobs auf eher ungewöhnliche Weise einige Konkurrenzfirmen kritisiert hat, darunter auch Adobe und deren Produkt Flash, hat nun der CTO von Adobe, Kevin Lynch, darauf reagiert.

Einige Beobachter seien überrascht, dass ein »neues, magisches« Gerät keinen Flash-Player besitze, denn ironischerweise wurde Flash genau für Tablet-Geräte konzipiert, 15 Jahre bevor der Markt für solche Produkte reif gewesen sei.

Was Apple betreffe, so habe man immer wieder bewiesen, dass Flash auch auf deren Produkten lauffähig ist, es gäbe ja schließlich auch entsprechende Programme im App-Store von Apple. Mit diesen sei das Abspielen von Flash-Inhalten möglich. Man arbeite bei Flash 10.1 mit Google, Nokia, RIM, Palm und vielen anderen Herstellern zusammen, also warum nicht mit Apple? Weil man bis heute nicht die benötigte Zusammenarbeit dieses Herstellers erhalten habe, so Lynch.

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