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Stranded Deep - Abenteuer Absturz

Flugzeugabstürze sind furchtbar! Aber der Kampf ums Überleben danach kann richtig Spaß machen, selbst wenn man sich ziemlich blöd anstellt. Das hat uns die Early-Access-Version von Stranded Deep gelehrt.

von Johannes Rohe,
23.02.2015 12:00 Uhr

Was ist... Stranded Deep? - Der Robinson-Simulator 7:22 Was ist... Stranded Deep? - Der Robinson-Simulator

Wir wollen niemals, niemals, niemals mit dem Flugzeug abstürzen! Okay, wegen dieser Erkenntnis nackt aus der Badewanne zu hopsen und »Heureka!« zu schreien, wäre übertrieben, aber das Survival-Spiel Stranded Deep hat uns eindrücklich vor Augen geführt, dass wir uns in so einem Fall keine allzu großen Hoffnungen aufs Überleben machen sollten - selbst wenn wir den eigentlichen Crash überstehen.

Wir sind Tom Hanks

In Stranded Deep erleben wir eben dieses Schicksal in der Haut eines namenlosen Geschäftsmannes. Gerade zischen wir noch im Business-Jet über die Wolken und schlürfen einen Drink, einen Knall und viel Getöse später treiben wir zwischen den Resten unseres Fliegers im offenen Meer und können nur mit letzter Kraft auf eine Rettungsinsel klettern. Diese sehr atmosphärische Eröffnungsszene, die gleichzeitig als kurzes Tutorial dient, erinnert frappierend an den Film »Cast Away - Verschollen« und endet mit dem gleichen Ergebnis: Wir fallen in Ohnmacht und erwachen am nächsten Morgen vor der Küste eines winzigen Tropeneilands.

Obwohl Stranded Deep nicht immer eine Augenweide ist, sorgt der Tag-Nacht-Wechsel für tolle Urlaubspanoramen. Obwohl Stranded Deep nicht immer eine Augenweide ist, sorgt der Tag-Nacht-Wechsel für tolle Urlaubspanoramen.

Damit beginnt der Kampf ums Überleben: Um unsere Grundbedürfnisse zu stillen, müssen wir für Essen und Trinken sorgen und uns ein Schlaflager bauen. Einige Werkzeuge wie ein Feuerzeug und ein einfaches Messer haben wir von Beginn an im Inventar, den Rest craften wir uns genretypisch aus allerlei Gegenständen, die wir auf der Insel aufklauben. Ein Stock, zwei Steine und etwas Seil ergeben zum Beispiel einen einfachen Hammer, mit dem wir dann eine kleine Hütte zimmern. Ein bewährtes System, das auch in Stranded Deep gut funktioniert.

Ist der Anfang gemacht, können wir buchstäblich zu neuen Ufern aufbrechen. Mit unserer Rettungsinsel oder einem selbst gebauten Floß rudern wir zu anderen, zufallsgenerierten Inseln, die sich am Horizont abzeichnen. Mit etwas Glück entdecken wir auch Wracks in denen »wertvolle« Gegenstände wie Eimer (gut zum Abkochen von Wasser), Macheten oder Teile für einen Außenbordmotor verborgen sind. Tauchgänge sind allerdings nicht ungefährlich, denn im Wasser lauern angriffslustige Haie auf unvorsichtige Schwimmer.

Crafting: ein Klick Das Crafting ist simpel: einfach Teile auf einen Haufen werfen ...

und fertig ... und zwei Klicks später halten wir einen selbst gebauten Hammer in der Hand.

Wo ist das Paddel?

So viel also zur Überlebenstheorie. Die Praxis sah bei uns allerdings anders aus. Gleich beim ersten Spieldurchgang haben wir auf der gefühlt zwei Quadratmeter kleinen Startinsel unser Paddel verlegt - nichts war's mit großen Erkundungstouren. Der zweite Anlauf endete im Desaster, als wir bei der Kokosnussernte von einer Palme stürzten. Und unser dritter Versuch … naja, in Zukunft überlegen wir uns, wie wir aus dem Laderaum eines halb versunkenen Schiffs wieder herauskommen, bevor wir hineinspringen. Vielleicht hätten wir den verrotteten Arm an der Ladeluke nicht ignorieren sollen.

Trotz oder gerade wegen dieser Fehlschläge hatten wir richtig Spaß mit Stranded Deep. Überlebenskampf, ohne sich um Zombies, Monster oder andere Spieler zu sorgen, ist eine nette Abwechslung. Andererseits bietet die Early-Access-Version außer zahlreichen Bugs auch kaum mehr, als wir hier beschrieben haben. Mit dem Kauf sollte man also besser noch etwas warten.

Stranded Deep - Screenshots ansehen


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