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Auf geht's

Syndicate - Syndikawumm

Der Strategie-Klassiker mutiert zum Ego-Shooter. Wir sammeln die bislang bekannten Fakten und prüfen, was der Genre-Wechsel bringt.

von Malte Witt,
11.10.2011 15:33 Uhr

Das Remake des Taktik-Klassikers Syndicate hört auf den gleichen Namen wie das Original, wird aber ein völlig anderes Spiel. Nur das Szenario bleibt gleich: Im Jahr 2069 wird die Welt nicht mehr von Politikern regiert, sondern von riesigen, internationalen Firmen, den Syndikaten. Diese Unternehmen beherrschen in der Zukunft alle Lebensbereiche - Bildung, Versicherung, Arbeit, medizinische Versorgung, Wohnungen. Außerdem tragen sämtliche Menschen Computerchips in ihren Gehirnen, über die sie digital vernetzt sind. Und wer kontrolliert dieses Gedankennetz und damit die Köpfe der Bürger? Genau: die Syndikate!

Da wundert es wohl keinen, dass der Kampf um die größten Marktanteile in einen waschechten Krieg ausartet. Das begehrteste Ziel der skrupellosen Wirtschaftsbosse: der amerikanische Markt, natürlich. Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, beschäftigt jedes Syndikat Agenten, genetisch und mechanisch aufgemotzte Supersoldaten, die durch ihre digitalen Hilfsmittel sogar in der Lage sind, die Grenzen der realen Welt zu durchbrechen. Aber dazu gleich mehr.

Tiberium Nach dem guten Renegade (2002) sollte Tiberium schon der zweite Action-Ableger der Command & Conquer-Serie werden. Als Szenario diente eine zweite Scrin-Invasion dienen, elf Jahre nach C&C 3: Tiberium Wars. In der Rolle des GDI-Kommandanten Ricardo Vegas sollte der Spieler die Aliens zurück ins All befördern und gleichzeitig Truppen kommandieren. In die Läden hat es der Taktik-Shooter aber nie geschafft.

Starcraft: Ghost Auch für die Starcraft-Reihe war ein Action-Spross geplant, wenn auch ein konsolenexklusiver. Die Terranerin Nova sollte in Starcraft: Ghost eine Militärverschwörung aufdecken, in der Schulterperspektive durch Science-Fiction-Levels schleichen und Gegner aus dem Hinterhalt ausschalten. Blizzard hat die Entwicklung jedoch eingefroren.

XCOM Noch in der Entwicklung befindet sich XCOM, das 2012 erscheinen soll. Der Spieler schlüpft im Taktik-Shooter in die Rolle eines Agenten, der in einem 50er-Jahre-Szenario gegen Alien-Invasoren kämpft. Die jeweils nächste Mission wählt man auf einer Amerika-Karte, außerdem kann man ein Begleit-Team zusammenstellen und aufrüsten - klingt vielversprechend.

Die Story

So weit so Syndicate: Spieleveteranen kennen die düstere Zukunftsvision bereits aus Bullfrogs PC-Taktikspiel von 1993. Die Taktikzeiten sind allerdings vorbei, Syndicate mutiert zum Ego-Shooter. Diese Ankündigung hat viele Fans erzürnt, laut dem Game Director Neil McEwan von Starbreeze ( Chronicles of Riddick ) war das Spiel aber von Anfang an als Shooter geplant. Man wolle der »fantastischen Spielwelt« damit eine »neue Facette« verleihen.

Syndicate (Remake) - Screenshots ansehen

Über die eigentliche Story verrät Starbreeze indes nur wenig. So übernimmt der Spieler die Rolle von Miles Kilo, einem Prototyp-Agenten von Eurocorp, einem der drei größten Syndikate. Dessen Konkurrenten heißen Cayman Global und Aspari. Für die Geschichte zeichnet sich der Science-Fiction Autor Richard Morgan verantwortlich, der auch schon die Story von Crysis 2 verfasst hat -- die allerdings nicht jedermanns Sache war.

Alles beim Alten im Waffenschrank

Das Waffenarsenal bietet wenig Neues, es wird wohl hauptsächlich aus futurisierten Variationen der bekannten Standards bestehen: Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte, Präzisionsgewehr, keine großen Überraschungen. Ehrensache: Die Schießprügel sind aufrüstbar. Außerdem muss man sich nicht komplett auf die Waffen verlassen.

Das Waffenarsenal bietet wenige Überraschungen. Hier heizen wir den fliegenden Motorrädern mit einer Minigun ein.Das Waffenarsenal bietet wenige Überraschungen. Hier heizen wir den fliegenden Motorrädern mit einer Minigun ein.

Dank seines Gehirnchips hat Agent Kilo eine Menge cooler Spezialfähigkeiten auf dem Kasten: Er kann die Zeit verlangsamen, durch Wände sehen, Geschosse um Ecken lenken. Außerdem wird es wohl möglich sein, die Chips seiner Gegner zu hacken und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Und falls es doch mal eng wird, vermöbelt der Eurocorp-Haudrauf seine Widersacher einfach im Nahkampf.

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