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Tabula Rasa im Test - Garriotts Online-Rollenspiel im Langzeittest

Das Neuwerk des Ultima-Online-Schöpfers Richard Garriott offenbart im Langzeittest diverse Schwächen, bewahrt aber seine große Stärke: Tabula Rasa ist ein Online-Rollenspiel mit Charakter.

von Michael Graf,
14.01.2008 11:42 Uhr

Auf den Schlachtfelder ist ständig etwas los: Hier treffen wir einen riesigen Bane-Strider, der gerade einen KI-gesteuerten Mech zerlegt.Auf den Schlachtfelder ist ständig etwas los: Hier treffen wir einen riesigen Bane-Strider, der gerade einen KI-gesteuerten Mech zerlegt.

Die Franzosen irren sich ja gerne mal. André Malraux, seines Zeichens Schriftsteller sowie Politiker, sprach nämlich: »Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.« Das stimmt natürlich nicht, richtig wäre: »Wer ÜBER DIE Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.« Genauer gesagt in der vergangenen GameStar-Ausgabe, in der wir bereits über unsere ersten Schritte in Tabula Rasa berichtet haben. In einem Online- Rollenspiel also, das – so schließt sich der Kreis – in der Zukunft spielt. Auf zwei großen Planeten bekämpfen Sie die außerirdischen Bane. Das Szenario ist zwar nicht übermäßig einfallsreich, das Programm selbst aber schon: Tabula Rasa strotzt vor guten Ideen, nicht umsonst bezeichneten wir’s letzten Monat als »originelle Alternative zu World of Warcraft & Co«. Im Langzeittest haben wir nun nach dem Startgebiet auch hochstufige Areale und Instanzen bereist.

Actionreich

Wir dringen in einer Bane-Basis ein und versuchen, den Kontrollpunkt (hinten rechts) zu erobern.Wir dringen in einer Bane-Basis ein und versuchen, den Kontrollpunkt (hinten rechts) zu erobern.

Das herausragende Merkmal von Tabula Rasa ist nicht das Zukunftsszenario, sondern das Kampfsystem. Anders als in herkömmlichen Internet-Abenteuern wie World of Warcraft klicken Sie im Gefecht nicht nur Talentsymbole durch, sondern bestreiten flotte Echtzeit-Schießereien. Das Fadenkreuz müssen Sie dabei nur in die Nähe des Feindes bewegen, eine Automatik hilft beim Zielen – peilt im Getümmel aber auch oft den falschen Feind an. Dennoch spielen sich die Schusswechsel angenehm dynamisch. Der angerichtete Schaden hängt unter anderem davon ab, ob Sie stehen oder knien. Im Spielverlauf steigt der taktische Anspruch, viele Feinde haben individuelle Schwächen. Bane-Jäger etwa hetzen einen Mutantenhund auf Sie. Doch wenn Sie das Herrchen erledigen, verfällt die Bestie in Raserei und greift Kameraden an. Die Gegnervielfalt lässt später allerdings nach. Scharmützel gegen Standardmonster verlaufen nach Schema F: hinknien und feuern. Und mit der Zeit nervt, dass Sie ständig Munition kaufen müssen.

Die Kael sind immun gegen Projektilwaffen, also greifen wir zur Laserwumme.Die Kael sind immun gegen Projektilwaffen, also greifen wir zur Laserwumme.

Eine wichtige Rolle spielt die Waffenwahl, jeder Typ hat Vor- und Nachteile. Gewehre etwa sind auf Distanz tödlich, haben aber eine niedrige Schussfrequenz. Raketenwerfer laden langsam nach, treffen aber mehrere Feinde gleichzeitig. Und mit Netzwerfern fesseln Sie einzelne Feinde, richten aber kaum Schaden an. Ebenfalls bedeutsam sind die Schadensarten; unter anderem verschießen Sie Projektile, Elektrostrahlen und Eiskristalle. Die meisten Gegner sind gegen bestimmte Geschosse immun, gegen andere besonders anfällig. Also müssen Sie je nach Feind zu einem bestimmten Schießprügel greifen – ein angenehmer Unterschied zu World of Warcraft, in dem Level- 70-Recken schon mal monatelang mit demselben Schwert kämpfen.

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