Telekom Speedport W 724V - Mit »WLAN to go« zum eigenen Hotspot

Unter dem Motto »WLAN to go« will die Deutsche Telekom ihr Hotspot-Netzwerk stark erweitern. Mithelfen sollen nun die eigenen Kunden – ein neuer Router macht aus dem privaten Internetzugang einen Telekom-Hotspot.

von Dennis Ziesecke,
03.06.2013 16:01 Uhr

Speedport W 724VSpeedport W 724V

In Kooperation mit dem Unternehmen Fon bietet die Deutsche Telekom die Möglichkeit, den eigenen Internetzugang zu einem öffentlichen Hotspot zu machen. »WLAN to go« nennt das Unternehmen diese Funktion, die mit dem neuen Router Speedport W 724V ermöglicht wird.

In den Optionen des Routers lässt sich der Internetzugang für die Hotspot-Nutzung freigeben, so dass andere Personen über einen vom eigenen Netzwerk abgeschotteten Bereich auf das Internet zugreifen können. Im Gegenzug bekommt der frischgebackene Hotspot-Betreiber kostenlos die Möglichkeit, an den laut Telekom weltweit rund acht Millionen Hotspots der Deutschen Telekom und Fon ins Internet zu gehen. Dazu gehören auch die etwa 12.000 öffentlichen Einwahlpunkte der Deutschen Telekom.

Für über den Anschluss von fremden Personen begangene Urheberrechtsverstöße haftet der Hotspot-Betreiber nicht, da die Telekom Delikte durch ein Einlogverfahren einwandfrei zuordnen kann. Priorisierungsfunktionen sorgen zudem dafür, dass die Hotspot-Nutzer nur einen Teil der verfügbaren Internetbandbreite nutzen können - der Hotspot-Betreiber wird bevorzugt behandelt. Auch auf das geplante Inklusivvolumen der Telekom-Internetzugänge wird das nicht selbst verbrauchte Internetvolumen nicht angerechnet.

Grundsätzliche Voraussetzung für WLAN to go ist der Speedport W 724V und ein IP-Anschluss der Telekom. Der Router bietet auch abseits der Hotspot-Funktionen moderne Technik-Features: So unterstützt das Gerät bereits das Gigabit-WLAN mit dem Namen IEEE802.11ac im 2,4- und 5 Gigahertz-Frequenzband. Telefone lassen sich für Voice over IP an zwei a/b-Ports anschließen, zudem verfügt der Router über eine DECT-Basisstation inklusive DECT-Verschlüsselung für bis zu fünf Telefone. Abgerundet wird die Schnittstellenvielfalt durch zwei USB-2.0-Ports und vier Gigabit-LAN-Ports.

Für die Bereitstellung des Routers verlangt die Telekom wahlweise einmalig 150 Euro oder monatlich 5 Euro. Die »WLAN to go«-Option kostet keinen zusätzlichen Aufpreis, wird von der Telekom im Gegenzug aber auch nicht vergütet.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...

ALLE NEWS, VIDEOS UND SPIELE

Zur Themenseite Viel Spaß auf der Gamescom wünschen