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Terminator: Die Erlösung - Filmkritik - Christian Bale gegen Skynet - Gelingt der neue Ansatz?

Nach drei Filmen in der Gegenwart verlagert Terminator: Salvation (dt.: Die Erlösung) die Handlung in eine postapokalyptische Zukunft. Wir haben den Film vorab gesehen und erklären ob Terminator auch ohne Schwarzenegger funktioniert.

von Cedric Borsche,
27.05.2009 17:27 Uhr

1984 kam mit dem Film »Terminator« ein Meilenstein des Action-Kinos auf die Leinwand. Darin wird die Menscheit von dem Computernetzwerk Skynet bedroht, dessen künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickelt hat.

Am 4. Juni 2009 kommt der vierte Teil der Reihe in die deutschen Kinos, der erstmals in der Welt nach dem nuklearen Overkill im Jahr 2004 spielt. Wir haben Terminator: Die Erlösung vorab in einer Presse-Premiere gesehen und klären ob der Film die hohen Erwartungen erfüllen kann.

Zukunft ohne Vergangenheit

John Connor (Christian Bale) muss seinen Vater in die Vergangenheit schicken.John Connor (Christian Bale) muss seinen Vater in die Vergangenheit schicken.

Während sich die Vorgänger der Terminator-Reihe mit der Zeit vor dem Tag des jüngsten Gerichts beschäftigen, spielt Terminator: Die Erlösung danach. Die Welt liegt in Trümmern, einst große Städte wie Los Angeles gleichen einer Mondlandschaft. Die erste Generation von Skynets Vernichtungsmaschinerie durchstreift die Gegenden, vernichtet die Überlebenden oder nimmt sie gefangen.

In den Wirren dieses Überlebenskampfes sucht John Connor seinen Vater Kyle Reese, den er in die Vergangenheit schicken muss, um selbst existieren zu können. Kyle ist selbst noch ein Jugendlicher, der zusammen mit dem stummen Mädchen Star in den Trümmern L.A.s lebt und davon träumt den Widerstandskämpfern anzugehören. Von seiner Bedeutung für den Verlauf des Krieges ahnt er nichts.

Terminator Salvation (Kino) ansehen

Die Geschichte

Marcus Wright (Sam Worthington) landet überraschend in der Zukunft.Marcus Wright (Sam Worthington) landet überraschend in der Zukunft.

Zu Beginn springt der Film ein letztes Mal in die Vergangenheit, in das Jahr 2003, um eine weitere Schlüsselfigur des Films vorzustellen. Der Zuschauer sieht den zum Tode verurteilten Häftling Marcus Wright in seiner Zelle sitzen. Er bekennt sich schuldig am Tod seines Bruders und zweier Polizisten. In den letzten Stunden vor seiner Hinrichtung vermacht Marcus seinen Körper der Medizin, im Glauben wenigstens noch der Krebsforschung nützlich zu sein. Doch statt endgültig abzutreten erwacht der Sträfling in der postapokalyptischen Wüste von L.A. im Jahr 2018.

Als er die Widerstandskämpferin Blair rettet, bringt sie ihn in das Lager von John Connor. Dort angekommen offenbart sich durch eine Verletzung, dass es sich bei Marcus um einen Maschinen- Hybriden handelt, dessen Gehirn und Herz menschlich ist. Obwohl er zum Feind gehört, sieht Connor in Marcus die Chance Skynets Ursprung zu finden und den Krieg beenden zu können. Doch kann er einer Maschine trauen?

» Auf Seite 2 geht es weiter mit der Filmkritik


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