Teuer und eher unhandlich - Vesaro Motion Racing Simulator

Viele Fans furioser Rennspiele würden zwar am liebsten in ihrem eigenen Flitzern sitzen, zur Not tut es aber auch ein Racing-Seat. Je nach Größe des Geldbeutels lässt sich ein solcher sogar modular zusammenstellen.

von Dennis Ziesecke,
15.06.2014 15:27 Uhr

Vesaro Motion Racing SimulatorVesaro Motion Racing Simulator

Die Rennmöbel des britischen Herstellers Vesaro beginnen preislich bei etwa 1220 Euro (990 Pfund), bieten dann allerdings nur die absolute Basis-Konfiguration. Ein Rennsitz, eine Halterung für das Lenkrad und die Pedale und eine robust wirkende Konstruktion aus Stahl, das war es dann und reicht irgendwie nicht so recht. Interessant aber auch sehr teuer wird es erst, wenn der Nutzer im Shop weitere Bauteile hinzufügt. So lässt sich ein hochwertigerer Sitz ebenso hinzuklicken wie eine Halterung für bis zu drei Monitore oder Fernseher. Auch Lenkräder, vom Logitech G27 bis hin zum fast 6000 Pfund teuren Pro Control-F1-Paket - oder alternativ Flight-Control-Sticks für beinharte Elite- oder Star-Citizen-Fans - bietet der Hersteller an.

Interessanter wird es hinter dem Menüpunkt Motion Physics System: Mit dieser Zusatzhardware kann sich der Spieler ordentlich durchschütteln lassen und soll sowohl Brems- und Beschleunigungsmanöver sondern auch Kurvenfahrten durchaus realistisch spüren. Anstelle der Monitore wäre eine VR-Brille wie die Oculus Rift oder auch Sonys Morpheus sicherlich spannend, mangels Verfügbarkeit werden diese aber noch nicht zusätzlich angeboten.

Die mehr als 50.000 Euro für ein Luxus-System mit Lautsprecherset, Motion Physics, Rennsitz, Getränkehalter und Profi-Lenkrad dürfe kaum ein Gamer auf der hohen Kante haben - aber gut zu wissen, dass es problemlos möglich ist, einen umfangreichen Lottogewinn in sehr kurzer Zeit zu verjubeln.


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