The Elder Scrolls Online - Abo-System sorgt für Ärger

Die ESO-Spieler müssen noch vor dem Ablauf der 30 freien Spieltage ein Abonnement für das Online-Rollenspiel einrichten. Das sorgt bei einigen Kunden für Unmut und Ärger.

von Onlinewelten Redaktion ,
07.04.2014 15:25 Uhr

Wer The Elder Scrolls Online spielen möchte, muss noch vor dem Ende der 30 Tage kostenloser Spielzeit ein Abonnement für das Spiel erstellen. Einige Spieler sind deshalb verärgert.Wer The Elder Scrolls Online spielen möchte, muss noch vor dem Ende der 30 Tage kostenloser Spielzeit ein Abonnement für das Spiel erstellen. Einige Spieler sind deshalb verärgert.

Die Frühzugangs-Phase ist beendet und The Elder Scrolls Online(ESO) ist nun offiziell gestartet. Allerdings erlebten einige Spieler eine böse Überraschung, denn um das Konto mit der Vollversion und demzufolge auch die 30 freien Spieltage zu aktivieren, muss vorab ein Abonnement und ein bevorzugtes Zahlungsmodell ausgewählt werden. Wer kein Abo einrichtet, kann erst einmal nicht weiterspielen. Das ESO-Team weist zwar auf der offiziellen Webseite und im Forum noch einmal auf die temporäre Autorisierung hin, dennoch sorgt diese Vorgehensweise für viel Ärger.

Bei Kreditkarten, Debitkarten und PayPal wird die Zahlung nicht fällig, bevor die 30 freien Spieltage abgelaufen sind. Erst danach setzen das richtige Abo und die Zahlung ein. Allerdings gibt es eine Prüfung und temporäre Autorisierung, um sicherzustellen, dass die angegebene Zahlungsmethode gültig ist. Das kann eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem sehen auch einige Spieler noch vor dem Ende der 30 freien Spieltage eine Abonnementstransaktion auf dem Konto, die jedoch wieder storniert wird.

Einige Bezahlmethoden wie z.B. Webmoney, PaySafe oder Giropay buchen allerdings schon bei der Berechtigungsprüfung sofort Geld ab. Der Rechnungsbetrag erscheint unmittelbar auf dem Konto. Die somit gekaufte Abo-Zeit wird zwar erst nach Ablauf der 30 kostenlosen Spielzeit aktiv, dennoch sind viele Spieler verständlicherweise verärgert - zumal man das Geld von den genannten Diensten schwer zurück bekommt. Auch eingegebene Spielzeitkarten-Codes gelten als eingelöst und bezahlt. Besonders ärgerlich wird es für Spieler, deren Konten bei der Berechtigungsprüfung nicht gedeckt sind. Dann gilt die Bezahlmethode erst einmal als nicht-autorisiert, der Account ist gesperrt und die Spieler können trotz der in der Packung enthaltenen freien Spielzeit kein ESO spielen. Betroffene Spieler sollen sich beim Kundendienst melden.

Natürlich machen viele Spieler ihrem Unmut Luft und in den Foren tauchen verärgerte Kommentare auf. Auch bei einigen anderen Pay-to-Play-MMORPGs muss man allerdings schon beim Einrichten eines Accounts eine Zahlungsmethode angeben. Jedoch werden zum Teil mehrere Bezahloptionen sowie Einzugsermächtigungen angeboten und die Autorisierung findet üblicherweise erst dann statt, wenn das Abonnement beginnt.

Weitere Details zum Einlösen der 30 Tage freier Spielzeit und Informationen zur aktuellen Kontroverse um den Abo-Abschluss trotz noch vorhandener Freispieltage gibt es auf der offiziellen Webseite zum Spiel.

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