Theatre of War 2 - Angespielt: komplexes, aber unkompliziertes Strategiespiel

Der Theatre-of-War-Nachfolger ist erschienen: Wir haben ihn uns schnell angeschaut, bevor wir den Test nachliefern.

von Martin Deppe,
24.04.2009 16:45 Uhr

Tunesien 1943 bietet den sandigen Schauplatz für Battlefronts neues Strategiespiel Theatre of War 2. Die Schlachten zwischen Amis, Tommys und Krauts toben ich Echtzeit, wir können das Tempo aber dreistufig regeln und beim Pausieren Befehle geben. Das ist auch bitter nötig: Das Spiel inszeniert vor allem Infanteriegefechte recht realistisch, inklusive Nachladezeiten, Munitionswechsel, Nebelwänden, Häuserkampf mit begehbaren Gebäuden, natürlichen und künstlichen Deckungen wie Sandsäcke und Gräben.

Wir können jeden einzelnen Soldaten steuern, spannend sind daher vor allem die einzelnen Gefechte innerhalb einer Schlacht – schon beim Tutorial hatten wir ein dramatisches Duell gegen einen deutschen Panzer II, den wir nur mit einer herumliegenden Bazooka knacken konnten. In den richtigen Schlachten ist viel Mikromanagement gefragt, dennoch sind die teils komplexen Befehlsketten gut zu bedienen.

Grafisch muss sich der Wüstenkrieg nicht verstecken. Vor allem die über 50 Fahrzeuge sind penibel dargestellt, und Panzer explodieren nicht einfach, sondern simulieren Schäden realistisch: Als wir den Motor eines Panzer IV in Brand schießen, bordet die Besatzung aus und kämpft zu Fuß weiter. Nette Details wie Kanoniere, die sich beim Abschuss ihrer PAK brav die Ohren zuhalten, runden das Geschehen ab.

Theatre of War 2 gibt es derzeit für 45 US-Dollar als englischen Download auf der Entwickler-Webseite www.battlefront.com. Falls Sie lieber erst mal probeweise kämpfen wollen: Hier finden Sie die Demo.

Den finalen Test des Wüsten-Strategiespiels stellen wir Ihnen bis Dienstag online (28. April).

Theatre of War 2: Africa 1943 - Screenshots ansehen


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