Thermalright SLK 800

Aufgrund der Gefahr, durch falsche Montage die CPU zu beschädigen, raten wir Einsteigern vom SLK 800 ab und empfehlen stattdessen den AX7.

11.09.2002 16:27 Uhr

Der SLK 800 soll den AX7 als neuen Topkühler von Thermalright ablösen. Sechs Sockel-Nasen halten den 585 Gramm schweren Vollkupfer-Brocken auf der Platine. Allerdings sitzt der Kühler durch die zu kleine Bodenplatte nur auf dem Die und verhindert, dass die CPU-Gumminoppen den Anpressdruck regulieren. Das kann die CPU im schlimmsten Fall bei der Montage zerstören.

Wir testeten den SLK 800 mit einem 80-mm-Lüfter von YS-Tech (NFD 128125 9B-2F). Dessen Drehzahl können Sie zwischen 700 und 3.700 U/min regeln. Als Testplattform nutzten wir wegen seiner hohen Abwärme einen Athlon/1,4 GHz auf einem Epox 8K3A+-Mainboard. Der SKL 800 kühlt die CPU unter Volllast bei 700 U/min auf 61 °C, bei 1.850 U/min auf 44 °C und bei 3.700 U/min auf 35 °C. Im Übertaktungstest erreichten wir satte 1.656 MHz bei 3.700 U/min und 46 °C. Der Kühler fordert wegen der eng stehenden Kühllamellen einen starken Lüfter, wie das schlechte Ergebnis bei geringer Drehzahl zeigt. Für geräuschempfindliche Anwender ist der SLK 800 damit ungeeignet. Übertaktern bietet er mit einem stärkeren Lüfter viel Spielraum. Einsteigern raten wir wegen der leichteren Montage aber zum AX7.

Link:https://www.thermalright.com/slk800.html


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